Das Oberliga-Team hatte jedoch gegen ETuS Wedau kein leichtes Spiel.

Das Oberliga-Team hatte jedoch gegen ETuS Wedau kein leichtes Spiel.
Die Damen von ME-Sport wurden zum Abschluss noch einmal gefordert. Archiv

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Seybert

Die Damen von ME-Sport wurden zum Abschluss noch einmal gefordert. Archiv

Kreis Mettmann. Offensichtlich hatten die Oberliga-Handballerinnen von ME-Sport alles gut durchdacht und den Sieg gegen ETuS Wedau fest eingeplant. Denn weit nach dem anschließenden Herrenspiel ließen sich die Mettmannerinnen Getränke und selbst gemachten Kuchen in reichlicher Menge schmecken. „Wenn man gegen diesen Gegner nicht gewinnt, gehört man selbst nicht in die Oberliga“, erklärte Melanie Habekost und nannte den 32:23 (16:13)-Erfolg trotz des klaren Ergebnisses einen Arbeitssieg. Tatsächlich aber konnte der bereits als Absteiger angereiste ETuS Wedau nur in der ersten Halbzeit den Gastgeberinnen einigermaßen Paroli bieten – bis zum 8:7. Dann zog Mettmann auf 16:11 davon. Wer das Ergebnis mit 16:13 noch für knapp hielt, der sah sich unmittelbar nach dem Wiederanpfiff beruhigt: Die Mettmannerinnen bauten das Resultat auf 28:18 aus. „Hat geklappt mit dem versöhnlichen Abschluss“, freute sich ME-Sport-Spielertrainerin Sabrina Berten, dass alle Spielerinnen ins Schwarze trafen. Auch wenn es für die zwei Punkte am letzten Spieltag keine Verbesserung in der Tabelle gab – die anschließende Feier ließ keine Wünsche offen. özi

TB Wülfrath sorgt mit Sieg für einen versöhnlichen Abschluss

Mit rund 250 Zuschauern war die Fliethe-Halle am letzten Spieltag der Oberliga-Saison noch einmal gut gefüllt. Und weil auch die spielerische Vorstellung des TB Wülfrath gegen die HSG Radevormwald/Herbeck passte, war die Stimmung prächtig. „Das war wirklich so ein schöner Abschluss, wie wir es uns gewünscht hatten“, sagte Lars Faßbender. Der TBW-Trainer hob aus der geschlossenen Mannschaftsleistung Daria Blume heraus, die mit zwölf Treffern eine herausragende Ausbeute beim 32:22 (20:12)-Sieg hatte. Nach einem ausgeglichenen Start (4:4) sahen sich die Wülfratherinnen allerdings zunächst mit 4:7 und 7:9 im Hintertreffen. Danach markierten die Gastgeberinnen sieben Treffer in Folge und übernahmen mit 14:9 das Kommando. Das lag auch an der variablen Abwehr, in der die TBW-Handballerinnen zwischen einer offensiven 3:3-, 3:2:1- und 4:2-Formation wechselten. Nach der Pause kamen die Gäste nochmals auf 20:25 heran. Zwei Zeitstrafen für Milena Mattyssek – Faßbender sprach sogar von rotwürdigen Tätlichkeiten der Rückraum-Akteurin – schwächten die HSG jedoch. bs

Unitas gibt den Vizemeistertitel am Ende doch noch aus der Hand

Durch die 26:29 (14:14)-Niederlage bei der SG Überruhr II reichte es für die Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT nicht zur erhofften Vizemeisterschaft in der Verbandsliga. Die Enttäuschung bei den Spielerinnen und beim scheidenden Trainer Haiko Stropp hielt sich aber in Grenzen. „Es war eine tolle Saison, die der Mannschaft und mir großen Spaß gemacht hat. Auch über den dritten Tabellenplatz freuen wir uns riesig“, sagte Stropp. Er verweist darauf, dass er seinem Nachfolger Matthias Wacker eine intakte Mannschaft übergebe und wünscht dem neuen Coach viel Glück. Nicht mehr zum Kader gehören kommende Saison Simone Schmittgen (Wechsel nach Godesberg), Kerstin Appelbaum und Heike Gerhard (beide Karriereende).

In einer temporeichen und spielerisch guten Begegnung konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Führten zunächst die Gastgeberinnen, so hatten im weiteren Verlauf die Haanerinnen die Nase vorn. In Durchgang zwei hatten die Gäste den besseren Start und lagen mit 16:14 vorn. Überruhr glich zum 20:20 aus, danach führten die Gastgeberinnen 23:22 und 26:25 und kamen zum nicht unverdienten 29.26-Endstand. K.M.

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