32:27 gewinnen die Mettmanner.

Mettmann. In einem gutklassigen Handball-Verbandsligaspiel gewann der Tabellenzweite Mettmann-Sport gegen den starken Vierten LTV Wuppertal vor wieder fast 300 Zuschauern verdient mit 32:27 und bleibt damit als einziges Team dem Tabellenführer TSV Aufderhöhe auf den Fersen, der sich allerdings mit dem klaren 34:22 in Überruhr auch keine Blöße gab.

„Die Gastgeber haben uns unsere Grenzen schonungslos aufgezeigt.“

Jens Buss, Trainer LTV Wuppertal

LTV-Coach Jens Buss, selbst einmal in Mettmann aktiv: „Mettmann hat klar verdient gewonnen. Die Gastgeber haben uns unsere Grenzen schonungslos aufgezeigt. Glückwunsch zu dieser Leistung.“ Und Mettmanns Trainer Jürgen Tiedermann: „Ich denke, der Sieg war hoch verdient. Die Jungs haben das sehr gut gemacht, zum Teil auch spielerisch voll überzeugt.“

Ein Handballspiel dauert sechzig Minuten. Doch die Partie am Samstagabend hätte man eigentlich nach acht Minuten abpfeifen können. Denn da führten die Gastgeber mit 6:1 und spielten die Wuppertaler förmlich an die Wand. Vor allen Dingen Regisseur Tim Wittenberg sprühte nur so vor Spielwitz, ihm schien die Pause, die ihm Jürgen Tiedermann verordnet hatte, richtig gut getan zu haben. Zudem zeigte Thomas Mandlik eine hundertprozentige Trefferquote.

In der Folge blieb es nahezu bei diesem Vorsprung. Der LTV Wuppertal kam noch zweimal auf drei Tore heran, wie zum Beispiel zum Pausenstand von 12:15, doch die Gastgeber konnten auch zwischenzeitlich auf sieben Tore davon ziehen.

Spätestens beim 25:18 in der 48. Minute war die Partie entschieden. Neben Wittenberg und dem starken Keeper Kamil Bily avancierte in der letzten Viertelstunde Youngster Sören Falkenberg zum besten Mettmanner Akteur, der in seiner recht kurzen Einsatzzeit noch fünf Treffer erzielte. mm

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer