Gegen den Favoriten Bergische Panther unterlagen die Mettmannerinnen 29:32.

Mettmann. Wie erwartet verloren die Mettmanner Handballerinnen gegen den hohen Oberliga-Favoriten aus Hilgen. Doch die stark dezimierten Gastgeberinnen brachten die Bergischen Panther an den Rand einer Niederlage und mussten sich am Ende fast schon unverdient 29:32 geschlagen geben.

Neuzugang Bork war noch nicht spielberechtigt

Dabei standen die Vorzeichen gar nicht gut. Die Spielberechtigung für Neuzugang Jennifer Bork war noch nicht da, zudem fielen mit Joy Amato und Maike Heidkamp zwei wichtige Stützen kurzfristig erkrankt aus. So hatten die Gäste zu Beginn der Partie eindeutig Oberwasser. Nach dem 2:2 zogen die Panther auf 7:2 und später sogar auf 14:7 (20.) davon. Ein Debakel drohte. Doch Mettmanns Trainer Ernie Meyer reagierte, nahm die enge Deckung gegen die ehemalige Junioren-Nationalspielerin Elli Garcia zurück und agierte wieder mit der gewohnten defensiven 5:1-Variante.

Diese Maßnahme sollte sich als goldrichtig erweisen. Denn trotz des Ausfalls der bis dahin guten Torhüterin Marie Kapune (Muskelfaserriss in der Wade) starteten die Mettmannerinnen eine Aufholjagd, verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore. Besonders Carla Beckmann und Marga Fontana waren von der Deckung der Gäste kaum zu stoppen.

Nach dem Wiederanpfiff ging es erst einmal so weiter. Mit dem 19:19 (36.) schaffte ME-Sport erstmals wieder den Ausgleich. Doch dann gab es in kürzester Zeit vier Zeitstrafen für die Gastgeberinnen, wovon zumindest die Hälfte mehr als fraglich waren. Die Panther nutzten in der Folge die ständige Überzahl, um noch einmal auf fünf Tore davonzuziehen. Spätestens beim 30:23 (52.) für die Gäste schien die Partie entschieden.

Mettmannerinnen geben nicht auf, verpassen aber den Sieg

Doch wie schon so oft gab die Mannschaft von Ernie Meyer nicht auf, kämpfte in der Folge um jeden Zentimeter Boden und schaffte bis zum Abpfiff zumindest noch eine klare Resultatsverbesserung. „Wenn mir einer vorher gesagt hätte, wir verlieren nur so knapp, hätte ich sofort unterschrieben. Aufgrund des unbändigen Kampfgeistes der Mädels war sogar mehr drin. Auf jeden Fall gibt uns diese Leistung einen kräftigen Schub in die richtige Richtung“, stellte Trainer Meyer fest. ff

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