In der Oberliga bleibt es weiter spannend: Drei der fünf besten Mannschaften sind in der Region zuhause.

Der Haaner Thomas Sorgnit fand am Kreis kein Durchkommen.
Der Haaner Thomas Sorgnit fand am Kreis kein Durchkommen.

Der Haaner Thomas Sorgnit fand am Kreis kein Durchkommen.

Christoph Lesch (r.) traf gegen Vorst achtmal für Lintorf. Archiv

TBW-Spielerin Lena Heider (r.) wusste sich durchzusetzen.

ola, Bild 1 von 3

Der Haaner Thomas Sorgnit fand am Kreis kein Durchkommen.

Kreis Mettmann. Wo holen die Handballer von ME-Sport diese Moral her? In einer hart umkämpften Oberliga-Begegnung belohnte sich der Aufsteiger bei der HG Remscheid mit einem 31:27 (12:14)-Sieg. Erstmals durch Jonas Isenburg beim 5:4 (8.) in Führung gegangen, gab die Mannschaft um Routinier Andre Loschinski die Führung nicht mehr aus der Hand. Wie erwartet wurde der Mettmanner Deckungsverband von den beiden Top-Rückraumwerfern der Hausherren, André Niese und Joscha Saalmann, besonders in der ersten Halbzeit unter Druck gesetzt. Doch gerade in der zweiten Hälfte hatten sich die Gäste auf die gegnerischen Tormaschinen eingestellt. Während die Remscheider sich ebenfalls auf die Rückraumwerfer von ME-Sport konzentrierten, ragten bei den Mettmannern Rechtsaußen Sören Falkenberg, Stephan Verholen am Kreis und Tim Wittenberg im zweiten Durchgang aus dem Kollektiv heraus. özi

Hohe Haaner Fehlerquote spielt Adler Königshof in die Karten

Der Traum vom Coup über den Oberliga-Spitzenreiter DJK Adler Königshof löste sich für die Handballer der Unitas Haan schnell in Wohlgefallen auf. Die Gartenstädter verloren letztlich mit 23:34 (9:19). Gerade in der ersten Halbzeit ließen sie jene Entschlossenheit vermissen, die sie noch in den vergangenen Begegnungen auszeichnete. Diesmal aber war der Respekt vor der schnellen Gäste-Truppe deutlich zu spüren. Das zeigte sich auch in der hohen Fehlerquote der Haaner, die mit Fehlpässen im Spielaufbau den Tabellenführer immer wieder zu Kontern einluden.

Als die Adler nach zwölf Minuten mit 6:1 vorne lagen, war den Haanern der Frust schon deutlich anzumerken. Nach dem deutlichen Zehn-Tore-Rückstand zur Pause packten die Haaner in der zweiten Halbzeit zumindest ihren Kampfgeist aus. Eine Aufholjagd konnten die Gastgeber zwar nicht starten, immerhin gestalteten sie die zweite Hälfte mit 14:15 aber fast ausgeglichen. bs

Der TV Angermund verteidigt den zweiten Tabellenplatz

Wille Klapdor, Ex-Nationalspieler und sicherlich bekanntester und bester Angermunder Handballer aller Zeiten, ist seit drei Jahren Rentner. Nun besucht er wieder regelmäßig die Spiele seines TV Angermund, jetzt verfolgte er das Oberliga-Gastspiel in Oppum. Zur Pause war er skeptisch, trotz 12:10-Führung: „Wir spielen ordentlich, verschießen aber zu viel.“ Seine Bedenken waren jedoch unbegründet. Der TVA war nach dem Wechsel weiter deutlich überlegen, siegte mit 27:24 und verteidigte den zweiten Tabellenplatz. Besonderen Anteil am Erfolg hatte Torhüter Matthias Jakubiak, der einen starken Tag erwischte und stolze 18 Paraden zeigte. wm

Der Höhenflug der TBW-Frauen geht auch gegen Neuss weiter

Auch die Mannschaft des Neusser HV brachte den Oberliga-Spitzenreiter TB Wülfrath nichts ins Stolpern. Lediglich eine Halbzeit lang hielten die Gäste die Begegnung offen. Dann aber drehten die TBW-Handballerinnen auf und fuhren mit dem 38:26 (18:15) den neunten Sieg im neunten Meisterschaftsspiel ein. Beim letztlich souveränen Erfolg profitierten die Gastgeberinnen auch davon, dass Neuss nur eine Feldspielerin als Ersatz auf der Bank sitzen hatte. Eine beruhigende Führung erarbeitete sich der TBW in der Anfangsphase nicht, erst nach dem 5:5 (9.) setzten sich die Wülfratherinnen bis auf 14:9 (21.) ab. Bis zur Pause verkürzten die Neusserinnen den Abstand allerdings wieder auf drei Tore. Danach gelang es dem TBW sich erheblich zu steigern. Das Team zog in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit von 20:18 (34.) auf 27:20 (45.) davon. Das bedeutete die Vorentscheidung. bs

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