Der SV Hilden-Nord besiegt den 1. FC Grevenbroich mit 2:1.

Hilden. Die äußeren Umstände, der ungewohnte Aschenplatz und böiger Wind brachten den SV Hilden-Nord im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd nicht aus dem Konzept. Der 2:1 (0:0)-Sieg war nicht nur verdient, sondern hätte noch höher ausfallen müssen. Das aufgrund von finanziellen Problemen umformierte Grevenbroicher Team hatte es in erster Linie seinem Torhüter Patrick Pelikan zu verdanken, sonst hätte es wohl eine noch deutlichere Niederlage gegeben.

„Die Chancenauswertung war heute das einzige Manko. Unsere Elf hat das Spiel weitgehend dominiert, die meisten Zweikämpfe für sich entschieden, und am Ende ist der Sieg hochverdient“, attestierte Pressesprecher Volker Neumann der eigenen Mannschaft bei der Punktspiel-Premiere im neuen Jahr einen ordentlichen Auftritt. Im ersten Durchgang verzeichneten die eifrigen, aber spielerisch doch limitierten Gastgeber nicht eine nennenswerte Torchance.

Keeper Pelikan stellte indes gegen den Flugkopfball von Matthias Castens (24.) sein Können erstmals unter Beweis. Mit der einzig wirklichen Chance der gesamten 90 Minuten gingen die Grevenbroicher durch Markus Peters in Führung (51.). Nur gut, dass die Knüfermann-Schützlinge nur vier Minuten darauf durch einen Fallrückzieher von Lukas Schmetz egalisierten – vorausgegangen war ein weiter Einwurf von Lamine Kaiser.

Kaiser erzielt fünf Minuten vor Schluss den Siegtreffer

120 Sekunden danach musste Grevenbroichs Bastian Köller mit Gelb-Rot vom Platz. In numerischer Überzahl dominierte der SV Nord, doch weder Castens, der eingewechselte Tobias Schössler noch Schmetz konnten Teufelskerl Pelikan zunächst überwinden.

Das war fünf Minuten vor Feierabend Lamine Kaiser vorbehalten, der nach einem weiten Pass von Stefan Schaumburg aus halbrechter Position den Siegtreffer erzielte, ehe dann Schaumburg (88.) und in der Nachspielzeit Kapitän Dominik Donath erneut im FC-Torwart ihren Meister fanden. SV Hilden-Nord: Herweg – Kaiser, Köppen, Kremer, Schmetz (66. Vink/ 87. Tosun); Castens, Nendza, Eckerth (56. Schössler), Schaumburg, Donath; Ziegler

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer