Die Lintorfer Reitertage begeistern etwa 4000 Zuschauer. Gut 4000 Reitsportfreunde dürften die schmucke Anlage am Breitscheider Weg besucht haben.

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Hochbetrieb auf dem Warmreiteplatz – insgesamt 1750 Nennungen hatten die Wettbewerbe.

Hochbetrieb auf dem Warmreiteplatz – insgesamt 1750 Nennungen hatten die Wettbewerbe.

Pierre-Claude Hohn

Hochbetrieb auf dem Warmreiteplatz – insgesamt 1750 Nennungen hatten die Wettbewerbe.

Lintorf. Die Lintorfer Reitertage sind auf einem guten Weg, an die glanzvollen Zeiten längst vergangener Jahre anzuknüpfen. Dieses Fazit kann der Veranstalter Reitercorps Lintorf (RCL) nach vier Tagen Reitsport getrost ziehen. Besonders erfreulich war die gute Resonanz. Gut 4000 Reitsportfreunde dürften die schmucke Anlage am Breitscheider Weg besucht haben.

Allein am Eröffnungstag (Christi Himmelfahrt) drängten sich die Besucher in mehreren Reihen um die Dressur- und Springplätze. Kein Wunder, denn dieser Tag war dem reiterlichen Nachwuchs vorbehalten. Viele Verwandte wollten dabei sein, wenn ihre Sprößlinge sich vor einem großen Publikum präsentieren.

Eine der Nachwuchsreiterinnen überzeugte besonders: die 13-jährige Theresa Dietz aus Lintorf. Sie gewann das E-Stil-Springen ganz souverän, obwohl die Konkurrenz mit 100 Startern stark war. Da strahlte Theresa: "Es ist schon ein tolles Feeling, vor so vielen Zuschauern zu gewinnen."

Der gute Niveau der Plätze hat sich herumgesprochen

Strahlen durfte auch der RCL-Vorsitzende Alfons Bruglemans: "Wir haben von allen Teilnehmern großes Lob bekommen, weil unsere Plätze in tollem Zustand sind. Da hat sich die Anschaffung des Reitplatzplaners mehr als bezahlt gemacht.

Unsere Vereinsmitglieder haben in viel Eigenarbeit einen neuen Rasen mit Kirchellener Reitersand fertiggestellt." Das konnte der Lintorfer Springreiter Thomas Dietz nur bestätigen: "Mich haben am Montag noch viele Reiter angerufen, ob der Platz in Lintorf gut ist." Er hat ihn jedem empfohlen.

Auch deshalb gab es noch viele Nachmeldungen, so dass die Nennungszahl noch auf 1750 anstieg. Zu den zahlreichen Zuschauern gehörte auch der Ex-Weltmeister Norbert Koof, der einst in Lintorf das S-Springen gewann.

Auch er zeigte sich begeistert von den Leistungen des Turnierveranstalters. Schirmherr Erhard Schäfer war voll des Lobes: "Man merkt, mit wieviel Liebe zum Detail der RCL die Veranstaltung aufgezogen hat. So etwas kommt bei allen Teilnehmern bestens an."

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