Der zweite Platz bei den in Regensburg ausgetragenen Deutschen Junioren-Meisterschaften ist ein versöhnlicher Saisonabschluss für Lena Schmidt.

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In Braunschweig, bei der DM der Frauen, hatte Lena Schmidt eine Medaille verpasst - in Regensburg lief es besser für sie.

In Braunschweig, bei der DM der Frauen, hatte Lena Schmidt eine Medaille verpasst - in Regensburg lief es besser für sie.

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In Braunschweig, bei der DM der Frauen, hatte Lena Schmidt eine Medaille verpasst - in Regensburg lief es besser für sie.

Hilden. Lena Schmidt Deutsche Vizemeisterin und Nina Kramer mit einem beachtlichen vierten Platz - das war die tolle Ausbeute der Leichtathletinnen der LG Hilden bei den in Regensburg ausgetragenen Deutschen Junioren-Meisterschaften.

Für Lena Schmidt ging es noch einmal darum, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu finden, die nicht immer nach Plan verlief. Die Zielsetzung der Hildenerin und ihres Trainers Tobias Kofferschläger war klar. Eine Medaille sollte es sein!

In Braunschweig, bei der DM der Frauen, hatte Schmidt diese knapp verpasst. In Regensburg war sie schon im Vorlauf voll konzentriert und sicherte sich mit einem ungefährdeten Sieg und der zweitbesten Vorlaufzeit einen Finalplatz, ohne an ihre Grenzen gehen zu müssen.

Leider gestalteten sich die Witterungs-Bedingungen am Finaltag nicht mehr so gut, so dass die Aktiven mit teils sehr böigen Winden zu kämpfen hatten.

Die Stoppuhr bestätigte dann auch den Eindruck, den Kofferschläger bereits während des Rennens hatte. So lieferte sich Lena auf der Zielgeraden ein packendes Duell mit Wiebke Ullmann aus Leverkusen, die das bessere Ende mit 54,18 Sekunden zu 54,82 Sekunden für sich verbuchte.

Insgesamt zufrieden war Lena Schmidt mit ihrer Leistung. "Die Platzierung ist okay, allerdings wäre ich gerne noch mal einen Tick schneller gelaufen. Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf meinen Urlaub", so Schmidt, die von Trainer Kofferschläger 14 Tage frei bekam, nach dem Rennen.

Mit Nina Kramer hatte die LG Hilden über 1500 Meter ihr zweites Eisen im Feuer. Allerdings gestaltete sich hier die Ausgangssituation im Vorfeld so, dass drei Athletinnen aus Potsdam unter normalen Umständen nicht zu bezwingen waren.

Dennoch wollte sich Kramer nicht kampflos geschlagen geben. Nach verhaltenem Beginn, bei dem keine der anderen Aktiven Führungsarbeit leisten wollte, ergriff Nina die Initiative und sprengte das Feld. Nur die Potsdamerinnen konnten der Tempoverschärfung noch folgen.

Wie befürchtet konnte Kramer das Trio, das 200 Meter vor dem Ziel zum Gegenangriff ansetzte, nicht ganz halten und musste sich so mit dem vierten Rang in 4:28,36 Minuten begnügen. Jedoch erhielt sie selbst von der Bundestrainerin anerkennende Worte und war ebenso wie Kofferschläger mit dem Ausgang des Rennens zufrieden.

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