Die Velberterin (19) tritt ab morgen im Doppelzweier an.

Die Velberterin (19) tritt ab morgen im Doppelzweier an.
Morgen beginnen in Plovdiv die Wettkämpfe. Symbol

Morgen beginnen in Plovdiv die Wettkämpfe. Symbol

Archiv/Quickert

Morgen beginnen in Plovdiv die Wettkämpfe. Symbol

Velbert. Noch ist die Ruderin Laura Kampmann im Trainingslager, diesen Sonntag aber geht es nach Plovdiv in Bulgarien zur Weltmeisterschaft. Laura Kampmann (19) startet in der Kategorie Frauen U 23 im Doppelzweier zusammen mit ihrer Partnerin Malanie Göldner aus Potsdam. Die Nominierung verdankt sie ihrem guten Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft in München, wo sie im Frauen-Doppelzweier und im Doppelvierer jeweils die Silbermedaille errang.

Was die WM betrifft, ist die junge Athletin nicht unerfahren. Schon in Hamburg war sie 2014 erfolgreich dabei. Und ein Jahr darauf ging es nach Brasilien, wo sie in Rio mit dem Doppelvierer zu Gold fuhr. Sie war zugleich Schlag- und Steuerfrau im Boot, hatte also das Kommando. Und machte sich mit dem Erfolg selbst ein Geschenk zum 18. Geburtstag.

Kämpferqualitäten konnte Laura Kampmann, die sich in der Nevigeser Landjugend engagiert, aber auch abseits ihres Sportes gut gebrauchen. Im Frühjahr des vergangenen Jahres meldete sich ein größeres Rückenleiden. Für die Saison 2016 musste sie alle Wettkämpf absagen. Erst Ende September setzte sie sich wieder ins Boot und gewann mit ihren Kameraden vom TV Essen-Kupferdreh im gemischten Doppelvierer Gold. Damit war sie zurück in der Erfolgsspur. Die Saison 2017 brachte nationale und internationale Erfolge. Darunter den ersten Platz bei der Internationalen Hügelregatta in Essen, wo sie im Einer gestartet war.

Die gebürtige Velberterin hat ihr Haupttrainingsgewässer im Baldeneysee gefunden. Mit neun Jahren war sie über eine Freundin zum TVK gekommen. Wenn das Wetter kein Rudern zulässt, stehen Krafttraining und Ausdauersport auf dem Programm. Velbert wählte sie 2013 zur Sportlerin des Jahres. mj

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