Das Hallen-Turnier beginnt heute um 12 Uhr. Ausrichter ist diesmal der VfB Langenfeld, der als Außenseiter überraschen will.

Das Hallen-Turnier beginnt heute um 12 Uhr. Ausrichter ist diesmal der VfB Langenfeld, der als Außenseiter überraschen will.
Der VfB Langenfeld (weiße Trikots) hofft auf den Heimvorteil bei den Hallenstadtmeisterschaften. Archiv

Der VfB Langenfeld (weiße Trikots) hofft auf den Heimvorteil bei den Hallenstadtmeisterschaften. Archiv

Matzerath

Der VfB Langenfeld (weiße Trikots) hofft auf den Heimvorteil bei den Hallenstadtmeisterschaften. Archiv

Langenfeld. Wenn am heutigen Samstag um 12 Uhr in der Halle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums die Fußball-Stadtmeisterschaften beginnen, kann Manfred Sütterle endlich tief durchatmen. Diesmal richtet nämlich der B-Kreisligist VfB Langenfeld das traditionsreiche Turnier aus und natürlich war auch sein Vorsitzender Sütterle zuletzt in die umfangreichen Planungen verwickelt.

„Auf der organisatorischen Ebene ist einiges zu stemmen, weil das Turnier um den Jahreswechsel herum stattfindet. Die Last ist auf wenigen Schultern verteilt. Es ist aber ein Kraftakt, den man auf jeden Fall gerne bewältigt“, unterstreicht Sütterle.

Schon die Vorrunde wird für den Gastgeber eine Herausforderung

In der Gruppe A trifft der Gastgeber auf die drei A-Kreisligisten TuSpo Richrath, GSV Langenfeld und HSV Langenfeld. Es wird für den Außenseiter VfB eine enorme Herausforderung, sich gegen die Teams zu behaupten. „Die Gegner sind höherklassig als wir“, stellt der VfB-Vorsitzende fest. „Wir hoffen trotzdem, dass unsere Truppe eine Überraschung schafft. Wir wollen ins Halbfinale einziehen.“

Ein Spiel dauert 15 Minuten und die Vorrunde wird voraussichtlich bis um 16 Uhr ausgetragen. Anschließend folgen die beiden Halbfinals und um 17.40 Uhr findet das Endspiel statt.

Momentan belegt der VfB in der zweiten Gruppe der Kreisliga B den sechsten Rang (23 Punkte). Sütterle: „Wir sind zufrieden. Es waren die ersten fünf Mannschaften angestrebt. Mehr ist für diese Saison nicht zu erwarten.“ Nachdem die Langenfelder schuldenfrei geworden sind, wollen sie sich im neuen Jahr 2016 mehr auf die sportlichen Belange konzentrieren.

Derweil spielen in der Gruppe B die beiden B-Kreisligisten VfB Langenfeld III und HSV Langenfeld II sowie die Bezirksligisten SC Reusrath (SCR) und SSV Berghausen. Vor allem der SCR gilt als großer Favorit, weil er zuletzt fünf Mal hintereinander bis ins Finale der Stadtmeisterschaften vordrang.

Favorit Reusrath will es auch in diesem Jahr ins Finale schaffen

„Wir wollen in der Halle immer ein vernünftiges Bild abgeben“, sagt Reusraths Trainer Ralf Dietrich. „Wir freuen uns auf die Stadtmeisterschaften und wollen so weit kommen wie möglich.“ Mit einem Kader von rund zehn Spielern will der SCR das Turnier bewältigen. Diesmal zieht sich Dietrich allerdings zurück, denn sein Co-Trainer Tim Schlüter soll die Mannschaft betreuen. „Ich bin froh, mal in der zweiten Reihe zu stehen“, erklärt Dietrich. Die Reusrather wollen in der Defensive Stabilität ausstrahlen und ihre Chancen effizient verwerten, um erneut eine gute Rolle spielen zu können. Darüber hinaus hofft Dietrich, dass seine Spieler die Stadtmeisterschaften ohne Verletzungen überstehen werden.

Schließlich fallen bereits der Verteidiger Freerik Fangmeyer (Meniskusabriss) und der Stürmer Dustin Hellekes (Kreuzbandriss) aus. „Wir können keinen weiteren Verletzten gebrauchen“, meint der SCR-Coach. „Das wäre mit Sicherheit fatal. Trotzdem wollen wir bei den Stadtmeisterschaften alles geben.“

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