Mit einem Sieg gegen den Oberliga-Dritten ART Düsseldorf will sich die SGL oben festsetzen.

Mit einem Sieg gegen den Oberliga-Dritten ART Düsseldorf will sich die SGL oben festsetzen.
Dustin Thöne (r.) meldete sich nach seiner Verletzung wieder zurück im Team.

Dustin Thöne (r.) meldete sich nach seiner Verletzung wieder zurück im Team.

Ralph Matzerath

Dustin Thöne (r.) meldete sich nach seiner Verletzung wieder zurück im Team.

Langenfeld. Man merkt Dennis Werkmeister die Vorfreude an. Genau 20 Tage nach dem Ende der Hinrunde steht für den Handball-Oberligisten SG Langenfeld (SGL) auch schon der Start ins neue Jahr auf dem Plan. „Wir haben alle richtig Bock“, sagt der Langenfelder Trainer mit Blick auf den Dritten ART Düsseldorf, der die zweitplatzierten Langenfelder morgen Abend (17.30 Uhr) zum Topspiel empfängt.

„Wenn wir uns in Düsseldorf behaupten können, traue ich uns zu, noch längere Zeit dort oben mitzumischen.“

Dennis Werkmeister, Trainer SG Langenfeld

Die für andere Sportarten sehr kurze Winterpause war dem Trainer schon lang genug. Nach dem letzten Ligaspiel vier Tage vor Heiligabend (29:23 bei der DJK Unitas Haan) machten Spieler wie Trainer bis zum neuen Jahr komplett Pause, um sich anschließend auf Düsseldorf vorzubereiten. „Letztlich lief alles wie immer, nur dass wir eine Woche mal komplett entspannen konnten“, berichtet Werkmeister.

Die gute Nachricht: Als Werkmeister zu Beginn dieser Woche sein Team zur ersten Einheit einberief, waren alle Spieler an Bord. Lediglich der seit längerer Zeit verletzte Rechtsaußen Tim Schickhaus muss passen. Er laboriert an einem Fingerbruch und musste kurz vor Weihnachten operiert werden. „Schicki wird uns mindestens noch vier Wochen fehlen“, glaubt sein Trainer. Die zuletzt angeschlagenen Dustin Thöne und Ronny Zimmermann meldeten sich im Training zurück.

Gute Voraussetzungen, die es für ein Erfolgserlebnis in Düsseldorf wohl auch braucht. Denn der ART bestach zuletzt mit einer sehr starken Form und versetzte auch Werkmeister ins Staunen. „Ich habe sie mehrmals gesehen in dieser Saison. Insbesondere die Leistung im letzten Spiel gegen den Bergischen HC war beeindruckend“, sagt der SGL-Trainer. Für ihn ist die morgige Begegnung ganz klar richtungsweisend: „Wenn wir uns in Düsseldorf behaupten können, traue ich uns zu, noch längere Zeit dort oben mitzumischen.“

Dass Langenfeld dort steht, wo es steht, hat es sich hart erarbeitet. Insbesondere gegen Ende der Hinserie zeigte die SGL konstant starke Leistungen – gekrönt mit dem Erfolg im Amateurpokal. „Die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison sehr gut entwickelt“, erkennt auch Werkmeister, der zu Beginn der Saison ins Traineramt des Oberliga-Teams gehoben worden war.

Sein erstes Ligaspiel als Coach verfolgte er – logischerweise – gegen den ART Düsseldorf. Allerdings spielt das 24:24 aus dem September für den Trainer praktisch keine Rolle mehr. „Die beiden Spiele werden nichts miteinander zu tun haben, weil sich die Düsseldorfer Mannschaft komplett verändert hat.“ Der ART verstärkte sich mit einem ehemaligen Bundes- und Zweitligaspieler und hat seit mehreren Wochen zudem einen neuen Trainer.

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