Langenfeld verliert gegen starke Mönchengladbach Mavericks verdient. Defense-Coordinator Detlef Zorn hatte zu viele individuelle Fehler ausgemacht.

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Dimitri Ott (dunkles Trikot) beim Versuch, sich gegen zahlreiche Mönchengladbacher Spieler durchzusetzen.

Dimitri Ott (dunkles Trikot) beim Versuch, sich gegen zahlreiche Mönchengladbacher Spieler durchzusetzen.

Stefan Fries

Dimitri Ott (dunkles Trikot) beim Versuch, sich gegen zahlreiche Mönchengladbacher Spieler durchzusetzen.

Langenfeld. In ihrem dritten Meisterschaftsspiel der 2. Football-Bundesliga Nord haben die Langenfeld Longhorns die erste Saisonniederlage kassiert. Sie mussten sich den favorisierten Mönchengladbach Mavericks mit 21:42 (7:6, 0:15, 6:7, 8:14) geschlagen geben.

725 Zuschauer sahen im Jahnstadion von beiden Mannschaften hochklassigen Football und trotz des Derby-Charakters ein sehr faires Spiel. Die Niederlage der "Horns" hatte mehrere Ursachen: In der ersten Halbzeit konnte die Offense nicht ihr volles Potenzial abrufen, nach der Pause schaffte es die Defense nicht, die Mavericks auf Distanz zu halten.

Das 7:0 ist die einzige Langenfelder Führung

So reichte ein Zwischenspurt der Langenfelder von 7:21 zur Halbzeit auf 21:28 zu Beginn des letzten Viertels nicht, das Blatt zu wenden. Immer wieder hatten die Gladbacher mit ihrem Angriff die richtige Antwort auf die Bemühungen der Longhorns, nutzten deren Fehler konsequent aus und brachten deshalb den Sieg letztlich souverän und verdient nach Hause.

Defense-Coordinator Detlef Zorn hatte zu viele individuelle Fehler ausgemacht. "Wer gegen einen so hochklassigen Gegner gewinnen will, muss fehlerfrei spielen."

Der Langenfelder Angriff vermochte mit gezielten Pässen insbesondere auf Jens Walter Akzente zu setzen. Das 7:0 durch einen 55-Yard-Lauf von Andrew Hill (Zusatzkick Marcel Kirchner) blieb die einzige Führung der Longhorns im Verlauf der Partie.

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