Langenfeld kann der am Samstag beginnenden zweiten Serie gelassen entgegen blicken.

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Fällt wegen einer Schulterverletzung weiter aus: Stefan Wagener. Archiv

Fällt wegen einer Schulterverletzung weiter aus: Stefan Wagener. Archiv

Stefan Fries

Fällt wegen einer Schulterverletzung weiter aus: Stefan Wagener. Archiv

Langenfeld. Nach einer recht kurzen Vier-Wochen-Pause wird die Meisterschaft in der Handball-Oberliga fortgesetzt. Das bedeutet, dass für den scheidenden Trainer Heino Kirchhoff die letzten 13 Spiele als Coach nach siebenjähriger, erfolgreicher Arbeit anbrechen.

Die zweite Halbserie wird mit neun aufeinander folgenden Spielen bis zum Beginn der Osterpause am 16. März und den vier restlichen Partien im April noch einmal hohe Belastungen für jeden einzelnen Akteur bringen. Die SGL startet aus einer sehr starken Position im Mittelfeld, als Sechster mit 17:9 Punkten – weit weg von jeder Gefahr, in den Abstiegsstrudel zu geraten.

„Wir sind zuversichtlich, unseren Fans noch manche gute Leistung bieten zu können.“

Heino Kirchhoff, SGL-Coach

Und der Kontostand dürfte sich nach der Partie gegen die SG Dülken um weitere zwei Punkte verbessern (morgen, 18.30 Uhr, KAG-Halle). Die Gäste stecken mit nur einem Sieg, vier Unentschieden und damit lediglich sechs Punkten im Abstiegsstrudel. Die SGL brachte im Hinspiel zum Auftakt der Saison einen sicheren 27:18-Sieg mit, den zweithöchsten der Hinrunde.

Sie geht als hoher Favorit in das Rückspiel, das so etwas wie ein Familienduell bringt; Dülkens Coach, der für seinen entlassenen Vorgänger verpflichtet wurde, ist der Schwager Kirchhoffs.

Seit gut einer Woche wird bei der SGL wieder trainiert, doch hat die Pause nicht ausgereicht, um das Team komplett werden zu lassen. Stefan Wageners Schulterverletzung lässt noch immer keinen Einsatz zu, Tobias Justen hat sich bei anderer sportlichen Betätigung verletzt und fehlt damit ebenfalls weiterhin.

Vinzenz Preissegger steht wieder zur Verfügung

Die SGL (17:9, 348:307) ist Fünfter, Dülken (6:20, 310:392) belegt Rang zwölf.

Langenfeld siegte mit 27:18.

Dagegen ist Vinzenz Preissegger voll einsatzfähig – eine Verstärkung für die Abwehr und ein erfahrener Spieler für schnelle Gegenstöße. „Wir können nur von Spiel zu Spiel denken, sind jedoch zuversichtlich, unseren Fans noch manche gute Leistung bieten zu können“, zeigt sich der Coach zuversichtlich.

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