Baumberg nach Rückstand noch mit 3:1-Sieg gegen Mönchengladbach.

Der Baumberger Yousef Keshta (r.) schirmt den Ball vor seinem Gegenspieler ab.
Der Baumberger Yousef Keshta (r.) schirmt den Ball vor seinem Gegenspieler ab.

Der Baumberger Yousef Keshta (r.) schirmt den Ball vor seinem Gegenspieler ab.

Stefan Fries

Der Baumberger Yousef Keshta (r.) schirmt den Ball vor seinem Gegenspieler ab.

Monheim. In einem Landesliga-Spiel, in dem planvoller Aufbau im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht wurde, behielten die Sportfreunde Baumberg mit 3:1 (0:1) gegen den 1.FC Mönchengladbach die Oberhand.

Das Spiel begann wie etliche Baumberger Spiele in dieser Saison mit einem frühen Rückstand. Baumbergs Abwehr hatte sich noch nicht orientiert, als Sercan Salgin in Höhe der Strafraumgrenze in Ballbesitz kam und mit einem platzierten Schuss ins obere lange Eck bereits nach 100 Sekunden zuschlug: 0:1. Danach erarbeitete sich Baumberg zwar mehr Spielanteile, die Angriffsbemühungen versandeten aber in Nähe des Gladbacher Strafraums. Erst in der 45. Minute hatten die Sportfreunde die erste erwähnenswerte Torchance. Andre Witt war in der Strafraum eingedrungen, seinen strammen Flachschuss konnte Gästekeeper Nils Pilger noch mit Mühe abwehren.

Schwungvoll und mit Windunterstützung in Halbzeit zwei

Mit dem weiter auffrischenden Wind im Rücken starteten die Sportfreunde schwungvoll in den zweiten Durchgang und kamen schnell zum inzwischen verdienten Ausgleich (50.). Dominik Kepper führte einen Freistoß scharf aus, und Timo Schumacher gab dem Ball mit der Hacke noch eine Richtungsänderung, sodass Pilger ohne Chance war. Neun Minuten später war es wieder Schumacher, der im Gladbacher Strafraum nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kosta Knezevic sicher. Der FC hatte dem Baumberger Druck nichts mehr entgegenzusetzen und kam in der zweiten Hälfte zu keiner einzigen erfolgversprechenden Schusschance. Die endgültige Entscheidung fiel mit dem 3:1 in der 84.Minute. Schumacher bediente den am Sonntag auffälligsten Baumberger, Dominik Kepper, und dessen Querpass brauchte Kosta Knezevic nur noch über die Linie zu schieben.

"Der Sieg geht völlig in Ordnung. Im zweiten Spielabschnitt haben wir den Gegner von Beginn an unter Druck gesetzt und überlegen gespielt", fiel das Fazit von Baumbergs Trainer Thomas Klimmeck entsprechend zufrieden aus.

Baumberg: Litschko, Merkel, Knezevic, Kepper, Schumacher (84. Ergül), Nowak (45. Andree), Kestha, Stanimirovic (82. Erhardt), Dehn, Cuskarevski, Witt

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