Der ASV Tiefenbroich freut sich über sein modernes Klubhaus.

Ratingen. Als der Ur-Lintorfer Werner Uferkamp das neue Klubhaus des ASV Tiefenbroich vorstellte, da war er, der Bauleiter, so richtig in seinem Element: „350 000 Euro hat das Objekt gekostet, wie vorher geplant. Wir haben die Kosten nicht überzogen, wir haben mit den Handwerkern vernünftig geredet, und dann blieb alles wie vorgegeben.“ Die 30 geladenen Gäste, 50 weitere aus dem Vereinsumfeld kamen dazu, sie hatten ihre helle Freude an der Begeisterung, mit der Uferkamp das neue Gebäude zu beschreiben wusste. Auch Bürgermeister Klaus Pesch zeigte sich darüber erfreut, was an der Sohlstättenstraße bewegt wurde. Er erhielt von Uferkamp einen symbolischen Schlüssel – die Stadt Ratingen ist der Eigentümer.

2015 begannen die Planungen, sie sind aber noch längst nicht abgeschlossen. Denn das bisherige Klubhaus – von Uferkamp als „Pappbude“ bezeichnet – wird abgerissen. Hier kommt ein zweites Klubhaus hinzu, und auch hier hält der Architekt Karl-Heinz Schrangs die Fäden in der Hand. Auch der Ehrenvorsitzende Paul Finkwar begeistert. „Jeden Tag freue sich mich jetzt auf 16 Uhr“, sagte der 75-Jährige, „dann wird das Klubhaus aufgemacht. Fünf, sechs, manchmal sieben Fußball-Jugendmannschaften gilt es hier täglich zu betreuen. Es herrscht auch durch den neuen Vorstand eine ganz neue Vereinsbegeisterung.“

Dem Ganzen pflichtete Vorstandsmitglied Andreas Eckert bei, der den Verein zusammen mit David Ziegler und Jörg Frohnhoff führt: „Meine beiden Jungs spielen in der Jugend, und nun bin ich viel öfter auf der Anlage, als es meiner Ehefrau lieb ist. Wir haben halt Ziele.“ Damit meint er den sportlichen Bereich – denn Kreisliga B, das gefällt niemandem in Tiefenbroich. wm

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