Das Geburtstagskind macht Hilden-Nords 1:0-Sieg über den VfB perfekt.

Nord-Torwart Sebastian Herweg parierte den Schuss von Eremias Ghebremedhin und verhinderte das 1:1.
Nord-Torwart Sebastian Herweg parierte den Schuss von Eremias Ghebremedhin und verhinderte das 1:1.

Nord-Torwart Sebastian Herweg parierte den Schuss von Eremias Ghebremedhin und verhinderte das 1:1.

Dirk Thomé

Nord-Torwart Sebastian Herweg parierte den Schuss von Eremias Ghebremedhin und verhinderte das 1:1.

Hilden. Der VfB Hilden konnte auch im sechsten Anlauf das Fußball-Landesliga-Derby gegen den SV Hilden-Nord nicht für sich entscheiden. Vor 450 Zuschauern siegten die Norder an der Hoffeldstraße mit 1:0 (1:0).

Das Tor des Tages erzielte der aufgerückte Sven Köppen nach einem weiten Einwurf von Matthias Castens in der 17. Minute. Damit machte sich der Abwehrrecke des SVN, der im Deckungszentrum mit viel Übersicht und seiner Kopfballstärke eine prima Leistung ablieferte, zu seinem 26. Geburtstag selbst das schönste Geschenk.

Trainer lassen am verdienten Gästeerfolg keinen Zweifel

Dass der Sieg der „Gäste“ verdient war, daran ließen beide Trainer hinterher keinen Zweifel. Michael Kulm (VfB): „Die erste Halbzeit war noch in Ordnung, aber das Gegentor nach einem Einwurf darf so einfach nicht fallen.

Gleich nach der Pause haben wir zehn Minuten lang Druck gemacht. Danach haben die Norder einfach cleverer agiert und sicher verdient gewonnen.“ Thomas Knüfermann (Nord): „Das war heute sicherlich kein hochklassiges Derby.

Unter dem Strich haben wir allerdings verdient gewonnen, weil wir in Abwehr und Mittelfeld gut gearbeitet und in der letzten halben Stunde das Spiel mit Disziplin und Ordnung kontrolliert haben. Der Hoffeld bleibt ein gutes Pflaster, hier habe ich noch nie verloren.“

 

VfB 03 Hilden: Kruntorad – Schweiger, Bastians, Frings (82. Reich), Zimmermann; Weber, Röttgen, Gutowski (61. Percoco), Ghebremedhin, Trebbin; Penan
 
SV Hilden-Nord: Herweg – Kaiser, Köppen, Kremer, Schmetz; Castens, Tosun, Nendza, Schaumburg, Donath; Ziegler (86. Aquila)

Matthias Castens, der nach einer Ecke von Dominik Donath übers Tor schoss (9.), bot sich die erste nennenswerte Torchance. Im direkten Gegenzug stand Nord-Keeper Sebastian Herweg bei einem Direktschuss von Manuel Trebbin goldrichtig. VfB-Abwehrspieler Simon Schweiger blockte gerade noch Alfred Ziegler ab (14.), ehe drei Minuten später Köppen das Leder im Fallen in die lange Ecke bugsierte.

Bis zur Pause spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen beiden Strafräumen ab. Einzige Ausnahme: In der 26. Minute lenkte Herweg Trebbins Distanzschuss soeben um den Pfosten.

Im Anschluss an die folgende Ecke hatten die Norder Glück, dass VfB-Kapitän Marcel Bastians den Ball von der Strafraumgrenze an die Querlatte schoss. Gleich nach Wiederbeginn verzog Manuel Trebbin nur knapp.

Der VfB schien den Vorwärtsgang einlegen zu wollen. Als VfB-Coach Kulm forderte „wir müssen das Tempo hochhalten“, traten seine Jungs schon längst nicht mehr so couragiert auf, um die Knüfermann-Schützlinge tatsächlich in Verlegenheit zu bringen.

Vielmehr waren es die Gäste, die das Ergebnis noch hätten höher schrauben können. So kam Castens nach einer einstudierten Freistoßvariante und der Flanke von Lamine Kaiser einen Schritt zu spät (67.), ebenso zweimal Donath nach Castens-Hereingaben (70., 72.).

In der Schlussphase setzte Michael Kulm mit der Einwechselung von Geoffrey Reich für den im Abwehrzentrum solide spielenden Ronny Frings voll auf Offensive – gleichwohl ohne zählbaren Erfolg.

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