Handball-Oberliga: Um in der Liga bestehen zu können, setzt der TB Wülfrath auf neue Spieler. Am Sonntag geht es zum TV Jahn Hiesfeld.

Handball-oberliga
Florian Lepper (am Ball) trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein.

Florian Lepper (am Ball) trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein.

Archiv Stefan Fries

Florian Lepper (am Ball) trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein.

Wülfrath. „Am Samstagabend werde ich nach 23 Uhr alle Spieler telefonisch kontrollieren“, kündigt Jan Kassens an. Der Trainer des Handball-Oberligisten TB Wülfrath lacht dabei natürlich. Es ist nur der schmunzelnde Hinweis auf den frühen Treffpunkt zum Auswärtsspiel am Sonntagmorgen (11.15 Uhr, Dinslaken-Hiesfeld) beim TV Jahn Hiesfeld.

Ausgeschlafen sollten seine Akteure allerdings sein, wenn sie gegen die heimstarken Dinslakener eine Chance haben wollen. Zumindest ausgeschlafener als in der zweiten Hälfte gegen Königshof vergangenen Samstag. Augenscheinlich fehlten einigen Akteuren nach der Pause taktische und spielerische Elemente, um sich durchzusetzen.

TBW-Trainer hofft auf eine Außenseiterchance

Kassens zollt dem Gastgeber seinen Respekt. „Schließlich haben die Remscheid geschlagen und mit Stephan Voss einen wichtigen Spieler wieder dabei. Aber vielleicht unterschätzen sie uns“, rechnet der erfahrene Coach auf eine kleine Außenseiterchance. Nur die Aussicht dafür dürfte gering sein. Auch wenn Kassens gewohnt optimistisch bleibt. Um für eine Überraschung zu sorgen, fehlt dem TBW die Konstanz. Neben Bastian Schlierkamp und Thomas Grugel müssten beispielsweise Spieler wie Philip Hinkelmann und Florian Lepper aktiver im Angriff werden.

Hoffnungen setzt Jan Kassens in Neuzugang Thomas Vogt

Personell muss Jan Kassens (noch) weiter improvisieren. Wenigstens steht ihm der doppelspielberechtigte Marius Rauen, dessen A-Jugendpartie von Solingen-Ohligs nicht mit der des TBW überkreuzt, zur Verfügung. Auf die länger anhaltenden Ausfälle wollen die Wülfrather Verantwortlichen nach der Verpflichtung von Thomas Vogt weiter gegensteuern. „Thomas hat diese Woche schon komplett bei uns mittrainiert. Wir haben weiter an Spielabläufen gearbeitet“, berichtet Kassens von der Trainingswoche. Besonders im Abwehrbereich hofft der Trainer mit dem 28-jährigen Kreisläufer auf mehr Alternativen. Der von Kettwig gekommene Vogt soll laut Kassens nicht die letzte Verstärkung bleiben.

Am liebsten hätte er nächste Woche schon zwei weitere Mitstreiter bei den Trainingseinheiten in der Halle. Einer der in Frage kommenden Akteure hat sogar Regionalligaerfahrung. Verpflichtungen, die Abteilungsleiter Jörg Märtens noch vor dem Lokalderby gegen Mettmann-Sport präsentieren könnte. Doch vorher muss das Spiel in Hiesfeld gespielt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer