Der ehemalige Europameister wird am 1. Mai bei dem beliebten Volkslauf in Mettmann an den Start gehen. Bis zu 1600 Teilnehmer werden erwartet.

Der ehemalige Europameister wird am 1. Mai bei dem beliebten Volkslauf in Mettmann an den Start gehen. Bis zu 1600 Teilnehmer werden erwartet.
Der ehemalige Europameister Jan Fitschen (Nr. 1039) will auch 2018 wieder beim Bachlauf an den Start gehen. Archiv

Der ehemalige Europameister Jan Fitschen (Nr. 1039) will auch 2018 wieder beim Bachlauf an den Start gehen. Archiv

Janicki

Der ehemalige Europameister Jan Fitschen (Nr. 1039) will auch 2018 wieder beim Bachlauf an den Start gehen. Archiv

Mettmann. Bereits zum 13. Mal richtet Mettmann-Sport den Mettmanner Bachlauf aus. Dieser Laufwettbewerb, der traditionell am Feiertag, 1. Mai, steigt, ist aus dem sportlichen Veranstaltungskalender der Stadt Mettmann nicht mehr wegzudenken. Da der Bachlauf zu den Läufen zählt, die zur vom Kreis Mettmann initiierten und bewährten Laufserie Neanderland-Cup gehören, hat dieses sportliche Event auch regionale Bedeutung. Mit dem Neanderland-Cup hat der Mettmanner Bachlauf eine sportliche Aufwertung erfahren, die auch dadurch zum Tragen kommt, dass in den vergangenen zwei Jahren prominente Sportler über die Zehn-Kilometer-Distanz am Start waren. So beispielsweise Nikki Johnston, der mehrere überregionale Laufserien im Mittel- und Langstreckenbereich gewann und auch in Mettmann die Konkurrenz in die Schranken wies.

„Ich werde auch in diesem Jahr wieder am Bachlauf teilnehmen. Das ist eine toll organisierte Veranstaltung.“

Jan Fitschen, früherer Europameister über 10 000 Meter

Ebenfalls am Start war in der Vergangenheit der Ex-Leichtathletik-Europameister über die 10 000-Meter-Distanz, Jan Fitschen, der seit einiger Zeit in Mettmann wohnt. Der frühere Profi ist mittlerweile Laufexperte bei der AOK – einer der Sponsoren des Bachlaufes. „Ich werde auch in diesem Jahr wieder am Bachlauf teilnehmen. Das ist eine toll organisierte Veranstaltung“, sagte Jan Fitschen bei der Pressekonferenz.

Gerechnet wird auch mit der Teilnahme von Vorjahressieger Marek Jaskolka, den keiner vorher auf dem Zettel hatte, der aber dann souverän das Hauptrennen über die Zehn-Kilometer-Distanz für sich entschied. Trotz der Teilnahme einiger namhafter Lang- und Mittelstreckler ist der Mettmanner Bachlauf keine Veranstaltung für die Super-Läufer. „Der Mettmanner Bachlauf ist ein Laufwettbewerb sowohl für den Spitzen- als auch den Breitensport, wobei der Schwerpunkt beim Breitensport liegt“, betont Sandra Pietschmann, Geschäftsführerin von Mettmann-Sport. Den Breitensport-Charakter hebt auch Bodo Fischer, Personal-Chef beim Hauptsponsor Georg Fischer, hervor.

„Das sind landschaftlich traumhafte Strecken, die über das Gebiet Meisenburg bis hin zum idyllischen Ortsteil Obschwarzbach an der Grenze zu Wülfrath führen.“

Norbert Krüger, Mitorganisator

„An dem Tag finden Läufe von den Bambini bis zu den Senioren auf den unterschiedlichsten Distanzen statt. Mit dem interessanten Rahmenprogramm hat das Ganze auf der Sportanlage am Heinrich-Heine-Gymnasium Volksfestcharakter. Ich freue mich jedes Jahr darauf, dort hinzugehen, den Startschuss für einzelne Rennen abzugeben und den Tag auf der Anlage genießen zu könnten.“

Auch in diesem Jahr sponsert Mettmanns größtes Unternehmen, Georg Fischer, die von den Läufern begehrten und in der eigenen Firmenwerkstatt handgefertigten Neanderthaler-Pokale. Schirmherr und Bürgermeister Thomas Dinkelmann macht deutlich, dass der Bachlauf eine der herausragenden Veranstaltungen der Sportstadt Mettmann ist: „Für uns als Kreisstadt ist das eine ganz wichtige Werbemaßnahme.“ Sein Dank gilt ganz besonders den vielen Ehrenamtlichen, ohne die eine Laufveranstaltung dieser Größenordnung gar nicht stattfinden könne. „Wir haben rund 60 Helfer im Einsatz, die als Streckenposten, im Service oder in anderen Bereichen für uns tätig sind“, sagte Norbert Krüger vom Organisationsteam. Er ist auch mit für die Streckenführung verantwortlich: „Das sind landschaftlich traumhafte Strecken, die über das Gebiet Meisenburg bis hin zum idyllischen Ortsteil Obschwarzbach an der Grenze zu Wülfrath führen.“

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