Mit Neuss zieht ein Mitkonkurrent des HSV im Abstiegskampf sein Team zurück.

Langenfeld. Wie für alle anderen Mannschaften der Fußball-Landesliga (Gruppe zwei) musste auch der HSV Langenfeld eine durch Schnee und Frost hervorgerufene vorzeitige Winterpause einlegen. Seit dem Tauwetter nach Jahreswechsel aber wird an der Burgstraße wieder intensiv trainiert, und Trainer Guido Röhrig ist froh, dass bis auf Daniel Gerhardt alle verletzten Spieler wieder dabei sind. Das trifft besonders auf Alessandro Petri zu, der bereits in seinem zweiten Spiel für den HSV in Uedesheim mit einer schweren Knöchelverletzung ausschied und zeitweise sogar an Krücken ging.

Trainer Guido Röhrig ist vom Klassenerhalt fest überzeugt

Auch Philipp Hombach, Christian Engels und Michael Dahmen sind wieder voll dabei – Grund genug für den in der ersten Serie geplagten Coach, optimistisch auf die Fortsetzung der Punktspiele zu schauen. „Die Mannschaft hängt sich richtig rein, deshalb bin ich fest überzeugt, dass wir nicht absteigen“, meint Röhrig zuversichtlich. Zu diesem Optimismus gibt es noch einen weiteren Grund: Der VfR Neuss muss als Folge seiner katastrophalen Finanzverhältnisse Insolvenz anmelden.

Da das gleiche Schicksal vor Saisonbeginn bereits Union Solingen ereilte, stehen schon zwei Absteiger fest. Jenen Mannschaften, die gegen Neuss siegten, werden die drei Punkte in der Tabelle abgezogen. Das trifft auch auf den Tuspo Richrath zu, der damit nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem HSV hat.

Gut Leistung im Testspiel gegen Sudberg

Mindestens eine weitere Mannschaft neben Solingen und Neuss wird absteigen, doch könnte es sogar zu einer Abstiegsrunde der Viertletzten der drei Landesliga-Gruppen kommen. Das hängt davon ab, wer in der NRW-Liga den Weg nach unten antreten muss. Der HSV kann also durchaus hoffen, noch dazu, da er sich zum Beispiel in einem 3:2 gewonnen Testspiel gegen den SSV Sudberg (Zweiter der Ligagruppe eins) in sehr guter Verfassung präsentiert hat.

Es stehen noch einige Vorbereitungsspiele auf dem Programm, bevor es am 6. Februar mit einem Nachholspieltag weitergeht. Da wäre der HSV Gastgeber des VfR Neuss. Als Folge dessen Insolvenz würde es jedoch nicht um Punkte gehen. Das wäre erst der Fall, wenn der TuS Grevenbroich am 13. Februar an der Burgstraße antritt. LM

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