Der VfB gewinnen 3:1 beim SV Sonsbeck und übersteht dabei auch schwierige Situationen.

Fußball-Oberliga
Patrick Percoco bereitete das Hildener 3:1 vor.

Patrick Percoco bereitete das Hildener 3:1 vor.

Olaf Staschik

Patrick Percoco bereitete das Hildener 3:1 vor.

Hilden. Die wichtigste Phase des Spiels zwischen dem SV Sonsbeck und dem VfB Hilden – das waren die zwei, drei Minuten nach dem 1:2-Anschlusstor der Sonsbecker.

Hildens Schlussmann Asterios Kariagiannis hatte den eingewechselte Pimingstorfer von den Beinen geholt, sich die gelbe Karte eingehandelt und gegen den Strafstoß von Stephan Schneider (78.) keine Abwehrchance. „Wir hatten die Partie zwar in der zweiten Halbzeit im Griff, aber du weißt nie, was sich nach solch einem unerwarteten Gegentor noch tut. Wir hatten zum Glück die richtige Antwort parat“, erklärte VfB 03-Trainer Toni Molina im Rückblick.

Auf den Anschlusstreffer folgte prompt das 3:1 durch Hilden

Denn es dauerte knapp drei Minuten, da nutzte Jannik Weber nervenstark die flache Hereingabe von Patrick Percoco zum 1:3 und die Begegnung war entschieden. Sonsbeck brachte weder Moral noch Kraft auf, um die Niederlage abzuwenden.

In der ersten Hälfte hingegen machte Sonsbeck mächtig Betrieb. Mit großer Einsatzbereitschaft und langen Bällen passten sich die Sonsbecker den schwierigen Platzverhältnissen besser an. Der VfB, bei dem Manuel Mirek den verletzten Sven Röttgen auf der rechten Abwehrposition gut vertrat, hatte hingegen Probleme, sich auf dem holprigen Naturrasen zurechtzufinden.

Das Gegentor, die erste wirklich klare VfB-Chance vor der Pause (44.), traf die Platzbesitzer in Mark und Bein. Vincenzo Lorefice war nach der präzisen Hereingabe von Percoco einen Schritt schneller am Ball als Torhüter Ahmet Taner.

In der zweiten Halbzeit war der VfB das deutlich bessere Team

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte die Geist-Elf mit Macht zu egalisieren. „So richtig fiel Sonsbeck aber nichts ein. Die spielerischen Mittel fehlten, andererseits hatten wir eine gute Spielorganisation und ließen kaum noch etwas zu“, sagte Toni Molina. Der Coach reklamierte, wie die gesamte Hildener Bank, einen Foulelfmeter (51.), als der emsige Jannik Weber rüde von den Beinen geholt wurde.

Aber dann lief alles für den VfB. Der für den angeschlagenen Lorefice eingewechselte Dennis Lichtenwimmer leitete das 2:0 (67.) durch Stefan Schaumburg ein. Am Ende des Tages ein gleichermaßen verdienter wie wichtiger Sieg für die Hildener.

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