Die HAT kassiert gegen routinierte Essener eine deutliche 0:3-Niederlage.

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Zu hoch hingen die Trauben für die HAT (l.: Massimo Cardascia).

Zu hoch hingen die Trauben für die HAT (l.: Massimo Cardascia).

Thomé

Zu hoch hingen die Trauben für die HAT (l.: Massimo Cardascia).

Hilden/Ratingen. Das hatten sich die Oberliga-Volleyballer der Hildener AT doch etwas anders vorgestellt. Mit 0:3 (17:25, 22:25, 20:25) fiel die Niederlage bei der 3. Mannschaft von Humann Essen deutlicher als erwartet aus. "Diesmal standen nur routinierte Kräfte im Team der Gastgeber, die früher in der 2. Bundesliga und Regionalliga spielten. Da hatten wir nicht wirklich eine Chance. Den verdienten Sieg müssen wir neidlos anerkennen", sagte HAT-Trainer Markus Rennecke.

Team von Trainer Rennecke führt im zweiten Satz

Die Hildener waren im Vergleich zur Niederlage gegen Ratingen im Aufschlag stärker, doch das reichte nicht, um die Gastgeber entscheidend in Verlegenheit zu bringen. Die zeigten mit der 5:0-Führung gleich zu Beginn des ersten Satzes, wo es lang geht. Anders sah es im zweiten Durchgang aus, als die HAT 6:2 und 8:3 vorne lag, diesen Vorsprung aber aus der Hand gab. "Wir hätten nur mit einer Top-Leistung bestehen können, haben uns zudem im engen zweiten Satz durch fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen etwas aus Konzept bringen lassen", so Rennecke. HAT: Cardascia, Schelp, Czpakowski, Weigand, Schmidt, Nowacki, Ruda, Kleimann

Spannender als es das Ergebnis von 3:0 für Volleyball-Oberligist SG Ratingen/Düsseldorf aussagt verlief das Duell mit dem TV Düren III. Nach einem 3:8 gewannen die Gastgeber den ersten Satz noch 25:20, wobei sie sich vor allem bei Andre Mayer bedanken konnten, der fast jeden seiner zahlreichen Angriffe verwandelte.

Mayer macht den Sieg für die SG perfekt

Nichts für schwache Nerven war der zweite Durchgang, in dem die SG sogar einen Satzball abwehren musste. Letztlich setzten sich die Hausherren aber mit 27:25 durch. Wie im ersten Abschnitt geriet die Mannschaft von Daniel Reitemeyer auch im dritten Durchgang in Rückstand (3:6). Nach einer Auszeit lief es bei den Gastgebern aber besser, und sie drehten den Spieß um. Mit einem Aufschlagass zum 27:25 machte Andre Mayer alles klar. ER/gn SG: Kartheuser, Reitemeyer, Tins, Piskun, Schulz, Stefanowski, Glock, Mayer, Siebers, Gentemann, Ülkü

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