Verhindern konnten die Basketballer des TuS die Niederlage nicht.

Alexander Blankenstein (l.) erzielte direkt in der Anfangsphase einen Dreier zur 5:2-Führung des TuS Hilden.
Alexander Blankenstein (l.) erzielte direkt in der Anfangsphase einen Dreier zur 5:2-Führung des TuS Hilden.

Alexander Blankenstein (l.) erzielte direkt in der Anfangsphase einen Dreier zur 5:2-Führung des TuS Hilden.

Olaf Staschik

Alexander Blankenstein (l.) erzielte direkt in der Anfangsphase einen Dreier zur 5:2-Führung des TuS Hilden.

Hilden. Allen Respekt vor dem Auftritt der Basketballer des TuS Hilden, die mit ihrer Mini-Besetzung dem Tabellenführer Deutzer TV alles abverlangten – und am Ende doch mit 69:81 (36:42) verloren. Während Gäste-Trainer Omar Collington mit zwölf Akteuren anreiste, trat der TuS nach den Ausfällen von Jörg Holtz (verletzt), Hendrik Merckens (beruflich verhindert) und Michael Mulde (erkrankt) nur mit deren acht an. Über die volle Distanz ging indes nur ein halbes Dutzend Aufrechter.

Das Schlusslicht erwies sich als ein unangenehmer Kontrahent

Ahmed Kaichouhi nahm aufgrund einer Erkältung die Partie gehandicapt in Angriff und nach dem ersten Viertel konnte sich Spielertrainer Cem Karal (Rückenbeschwerden) in der Folge nicht mehr wie gewohnt in Szene setzen. Davon unbeeindruckt erwies sich das Schlusslicht über weite Strecken als unangenehmer Gegner. Cem Karal und Alex Blankenstein mit einem Dreier sorgten für die 5:2Führung. Nach knapp fünf Minuten – der beste Hildener Andreas Samus hatte sein Team gerade 9:8 nach vorne gebracht – nahm Collington seine erste Auszeit. Wenig später lag seine Mannschaft wieder vorn. Weil Karal mit seinem letzten Korberfolg auf 19:20 verkürzte, blieb der TuS nach Ablauf des ersten Viertels dicht dran.

Auch im zweiten Durchgang überzeugten die Einheimischen mit Einsatz und konsequenter Defensivarbeit. Samus versenkte gleich zu Beginn zwei Dreier. Der TuS führte 25:24 (12.), versäumte es aber in der Folge nachzulegen, weil selbst einfach Korbleger misslangen. Dennoch schien der Außenseiter zur Halbzeit noch gut im Rennen, auch weil Burak Battal mit einem Dreier zwischenzeitlich wieder auf 34:38 (18.) verkürzte.

Zu Beginn des dritten Viertels legten die Kölner den Grundstein zum Sieg. In erster Linie Micha Demberg, der in dieser Phase alle acht Punkte zur 50:40-Führung erzielte, war vom TuS kaum zu kontrollieren. Dennoch ließ der zunächst nicht locker. Moral und Einstellung stimmten – Kaichouhi mit einem Dreier und Samus verkürzten wieder auf 53:59 (28.). Doch der Klassenprimus gab die Partie nicht mehr aus der Hand, führte nach 30 Minuten mit 62:55 und gewann aufgrund seiner individuellen Klasse auch den letzten Spielabschnitt mit 19:14.

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