Oberligist TuS 96 besiegte die Elephants dank starker Moral mit 64:59.

Oberligist TuS 96 besiegte die Elephants dank starker Moral mit 64:59.
Cem Karal (M.) zeigte als Spielertrainer der Hildener Mannschaft, was in ihm steckt. Er war dieses Mal Top-Werfer des TuS 96.

Cem Karal (M.) zeigte als Spielertrainer der Hildener Mannschaft, was in ihm steckt. Er war dieses Mal Top-Werfer des TuS 96.

Matzerath

Cem Karal (M.) zeigte als Spielertrainer der Hildener Mannschaft, was in ihm steckt. Er war dieses Mal Top-Werfer des TuS 96.

Hilden. Schon im Vorfeld der Oberliga-Partie ahnte Cem Karal angesichts der schmalen Besetzung der TuS-Basketballer nichts Gutes. Weil auch Ahmed Kaichouhi (Sprunggelenksverletzung) weiterhin ausfiel, schrumpfte der Kader weiter. Letztlich traten die Hildener nur mit sieben Spielern in Grevenbroich an. „Es war nicht so einfach“, stellte Cem Karal mit Blick auf den hart erkämpften 64:59-Erfolg fest. Denn mit Robin Schlüter und Ibrahim Varol standen neben den fünf Akteuren, die begannen, nur noch zwei unerfahrene Spieler zur Verfügung. Um so überraschender kam der Erfolg, der die Gäste auf den dritten Platz brachte.

In der Tabelle kletterten die Gäste auf den dritten Platz

Mit sechs Siegen lagen die Hausherren vor dem Duell in der Tabelle vor den Hildenern, die durch den Erfolg vorbeizogen. Trotz der schlechten Vorzeichen erwischten die TuS-Basketballer einen guten Start, gingen mit 8:4 (4.) in Führung. Dann aber drehten die Grevenbroicher innerhalb einer Minute mit acht Punkten in Folge die Partie und lagen plötzlich mit 12:8 vorne. In der Folge verlief das Viertel ausgeglichen – am Ende stand es 20:20.

Im zweiten Abschnitt trumpften die Hildener stark auf. In den ersten zwei Minuten zogen sie auf 28:22 davon. „Da haben wir richtig gut verteidigt und gut zusammengespielt“, berichtete Cem Karal. Ein Sonderlob gab es vom Trainer für Robin Schlüter. „Der hat uns in der Defensive richtig geholfen, auch ein paar Würfe geblockt – in dieser Phase war das sehr wichtig für uns“, stellte Karal fest.

In den ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hatten die Hildener die Begegnung weiter im Griff, lagen mit 46:35 (25.) vorne. Dann drehten die Grevenbroicher plötzlich auf, markierten zwölf Punkte in Folge und beendeten das dritte Viertel mit einer 47:46-Führung.

Zu Beginn des Schlussabschnitts legten die Gastgeber noch vier Punkte nach – ein 16:0-Lauf war damit perfekt. „Wir haben da zu lässig agiert und aufgehört, Defense zu spielen“, analysierte Karal. Trotz einer Auszeit fand sein Team kein Mittel, die Grevenbroicher Offensive zu stoppen. Ein Dreier von Nicklas Perry brachte die Wende. „Zum Glück hat er getroffen und uns damit aus der Krise gebracht“, erklärte Karal. Sein Team hielt nun wieder dagegen. Karal mit einem Dreier und Freiwurf sowie Yatzoglidis sorgten für den Ausgleich zum 55:55 (37.). Die BSG-Zweite zog noch einmal auf 59:55 (38.) davon. Glück war im Spiel, als Yatzoglidis einen weiteren Dreier mit Hilfe des Brettes zum 60:59 (40.) verwandelte. Weil die Hausherren in der Folge nicht mehr trafen, machten die Hildener mit zwei Freiwürfen und einem Korbleger von Mattheus Kondraciewicz den wichtigen Auswärtssieg perfekt.

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