Die Wülfrather durften in der Rheinlandliga bisher nur zweimal Zuhause ran. Das ändert sich jetzt.

Wülfrath. Dass sie es in der Rheinlandliga als Aufsteiger schwer haben würden, wussten sie bei der Keglervereinigung Wülfrath (KVW) alle. Doch hatten sie insgesamt gehofft, den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen zu können. Nach der Hinrunde wären sie als Schlusslicht allerdings schon abgestiegen.

An dem Klassenerhalt zweifelt beim Aufsteiger trotz der sieben Punkte Rückstand auf dem rettenden Ufer keiner. „So unzufrieden sind wir gar nicht. Es hört sich für Außenstehende erstaunlich an, aber wir sind noch gut im Rennen und haben realistische Chancen, die Klasse zu bestehen“, sagt Thorsten Jentsch, Pressesprecher der Kalkstädter.

Woher Jentsch seinen Mut nimmt? „Der Spielplan kam uns in der Hinrunde nicht entgegen“, erklärt der Betriebswirt. „Wir hatten nur zwei Heimspiele, dafür aber sieben Auswärtsspiele zu bestreiten.“ Gerade beim Sportkegeln ist der Heimvorteil von großer Bedeutung, beteuert Jentsch, der optimistisch in die Rückrunde schaut: „Denn da spielen wir fast nur Heimspiele“.

Ohne einen einzigen Neuzugang in die neue Saison gestartet, bauten die Wülfrather auf den geschlossenen Mannschaftsspirit und halfen sich mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aus. Zudem konnten sie mit David Röger den ersten Jugendlichen Rheinlandliga-Luft schnuppern lassen. „Natürlich hoffen wir, aus den Reihen unserer Jugendlichen mittelfristig noch Spieler rekrutieren zu können“, betont Jentsch. Der Nachwuchs wird von Werner Springer in der Jugend akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Mit der 700-Holz-Grenze hat Röger schon seine eigene Bestmarke geknackt.

Die Tabelle zeigt, dass der Letzte noch nicht chancenlos ist

Auch der Blick auf die Tabelle belegt, dass die Mannschaft um Christoph Kahl und Klaus Dieter Lang tatsächlich nicht chancenlos ist. Das wird vor allem an der Zusatzwertung deutlich. Diese Statistik zeigt, wie viele Punkte man in den Heim- und Auswärtspartien geholt hat. Oft waren sie mit den Rivalen auf Augenhöhe und verloren recht unglücklich. „Das kann am Ende sehr entscheidend sein“, erklärt Jentsch die Bedeutung der Punkte, die mit der Tordifferenz in anderen Sportarten zu vergleichen sind.

Mit KSC AK Wuppertal II. kommt bereits am kommenden Samstag (14 Uhr) einer der Abstiegskonkurrenten auf die Anlage im Awo-Haus Wülfrath.

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