Mettmann verpasst durch eine 28:33-Niederlage in Wuppertal den vorzeitigen Klassenerhalt.

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Bester ME-Sport-Werfer war Patrick Vogt. Archiv

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Simone Bahrmann

Bester ME-Sport-Werfer war Patrick Vogt. Archiv

Mettmann. Die Handballer des Verbandsligisten Mettmann-Sport sind nach der 28:33 (13:14)-Niederlage beim LTV Wuppertal weiterhin in Abstiegsgefahr und müssen um den Klassenerhalt kämpfen. Trainer Thomas Molsner wusste vor der Fahrt in die Nachbarstadt, dass er einen seiner konstantesten Spieler, Tim Wittenberg, der sich im Training verletzte, nur begrenzt in der Abwehr einsetzen konnte.

Ausfälle von Leistungsträgern treffen die Gäste hart

Auf Sven Ehlhardt musste er wegen dessen Kniebeschwerden ganz verzichten. „Das grenzte unsere Wechselmöglichkeiten natürlich sehr ein“, erklärte der Coach. „Wenn die Ausfälle unsere Leistungsträger treffen, wird es für uns gegen jeden Gegner schwer“, gestand der Sportlehrer.

Die ME-Sportler kamen sehr schlecht in die Partie und lagen schnell mit 5:10 hinten. Erst nach einer Auszeit kämpften sich der siebenfache Torschütze Patrick Vogt und seine Nebenleute wieder auf 11:12 heran. Außer Vogt blieben seine Mitspieler auf den Rückraumpositionen völlig blass. Jeweils ein Treffer von Damian Mandrzik, Florian Heimes und Wittenberg sorgten nicht für genügend Entlastung. Daher war das 13:13 der einzige Ausgleich für die Gäste im ganzen Spiel, bevor sie mit einem 13:14-Rückstand in die Kabine gingen. In die zweite Halbzeit starteten die Mettmanner ähnlich schlecht wie in die erste. Vier Tore von außen brachten den Tabellenneunten gegen den Zehnten schnell ins Hintertreffen.

Während er sich im Angriff gegen die 6:0-Deckung der Wuppertaler aufrieb, bekam die Molsner-Sieben hinten zu einfache Tore nach 1:1-Situationen. Zu allem Überfluss kassierte Lukas Widera auf der Bank mit der dritten Zwei-Minuten-Strafe eine dumme rote Karte. Trotzdem war die Möglichkeit zum Punktgewinn auch nach 20:25 und 28:31 noch da. Die katastrophale Chancenauswertung und Fehlpässe führten zum 28:33-Endstand. Lediglich Benjamin Heimes zeigte eine gute Leistung und kam zu fünf Treffern. Das wird allerdings auch am kommenden Wochenende gegen Aufderhöhe nicht reichen.

Piecuch, Bily – Holland (1), F. Heimes (1), B. Heimes (5), Mandrzik (1), Kruse (6), Wittenberg (1), Vogt (7), Metz, Hellbeck (5), Widera (1)

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