Zehnter Sieg in Folge lässt TBW-Frauen vomAufstiegträumen.

Wülfrath. So langsam nimmt der Traum vom Aufstieg bei den Oberliga-Handballerinnen des TB Wülfrath feste Formen an. Auch im Spitzenspiel beim zuvor noch ungeschlagenen Tabellenführer TV Lobberich gewannen die nun zum zehnten Mal in Folge siegreichen Schützlinge von Trainer Ulf Peters mit 24:20 (12:9) und übernahmen damit erstmals die Tabellenführung.

Mit einer taktisch überaus disziplinierten Leistung ließen die Wülfratherinnen ihre Gegnerinnen von der ersten Minute an überhaupt nicht ins Spiel finden und zogen über 3:1 (6.) und 8:4 (16.) zunächst souverän davon. Vor allem die Deckungsarbeit vor der überragenden Steffi Pettau, die vier Siebenmeter und zahlreiche schwerste Würfe parierte, begeisterte dabei den Trainer.

Ulf Peters spricht von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft

Nach der Partie attestierte er seiner kompletten Mannschaft eine überragende Leistung: "Heute hat jede für das Team gekämpft. Wir haben unser Konzept bis zur letzten Minute konsequent durchgezogen und sicherlich auch verdient gewonnen. Da kann man als Trainer nur zufrieden sein."

Nach der Pause musste Ulf Peters allerdings zunächst mit ansehen, wie die Niederrheinischen durch zwei schnelle Treffer bis auf 12:11 (34.) verkürzten. Aber diesmal ließen sich die Gäste davon nicht beirren, agierten ruhig und überlegt und legten erneut bis auf 16:12 (42.) vor. Diesen Vorsprung hielten die Wülfratherinnen, die das Tempospiel des TV Lobberich über weite Strecken der Partie konsequent unterbanden, problemlos bis zum 19:15 (49.), ehe es doch noch einmal eng wurde.

Schuld daran waren einige Zeitstrafen gegen den TBW, der zeitweise sogar mit nur drei Spielerinnen gegen eine komplette Heimmannschaft agieren musste und beim 21:20 (57.) tatsächlich noch einmal um den Sieg zittern musste. Aber zum Ausgleich kam Lobberich dann nicht mehr. Stattdessen klingelte es noch dreimal im Kasten der Gastgeberinnen, die am Ende nichts mehr zuzusetzen hatten und die Tabellenführung den Gästen überlassen mussten.

Pettau, Macherey - Berger(10/5), Döpper (4), Struck (4), Rath (3), Buiting(1), Trippel (1), Weber (1), Bauer, Nitzschmann, Pohlmann

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