TuS Lintorf siegt 33:24.

wza_831x1202_433570.jpeg
Julian Kleinhans traf acht Mal gegen Solingen. (Archiv

Julian Kleinhans traf acht Mal gegen Solingen. (Archiv

Jürgen Venn

Julian Kleinhans traf acht Mal gegen Solingen. (Archiv

Lintorf. Auch in seiner Abwesenheit wurde die Forderung von Trainer Lars Biermann erfüllt: Der TuS Lintorf übernahm beim Schlusslicht TSG Solingen von Beginn an die Initiative, baute seine Führung kontinuierlich aus und siegte mit 33:24 (15:11). Damit ist der TuS dem Klassenerhalt einen Schritt näher gekommen.

Werner Klöckner und Physiotherapeutin Nadine Heinemann, die den beruflich verhinderten Trainer vertraten, brachen dennoch nicht in überschwänglichen Jubel aus.

"Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert. Vor allem hat unser Angriff in vielen Situationen zu hektisch agiert. Aber es hat zu einem ungefährdeten Sieg gereicht", erklärte Heinemann.

Das Schlusslicht wehrt sich mit allen Kräften gegen die Niederlage

Die Gastgeber, die mit mehreren A-Jugendspielern angetreten waren, boten erstaunlich viel Widerstand.

Doch Lintorfs Torwart Robin Wiebusch präsentierte sich in Gala-Form, wehrte zahlreiche schwere Bälle gegen freistehdende Solinger ab und leitete mit seinen Abwürfen fünf Tempogegenstöße ein.

Zur Krönung gelang ihm sogar selbst ein Tor, als er den zu weit vor seinem Tor stehenden Kollegen mit einem Abwurf überlistete.

Stark spielte auch Julian Kleinhans: Der Rückraumspieler litt zwar unter seinen immer noch nicht gezogenen Weisheitszähnen, aber seiner Wurfkraft tat dies keinen Abbruch. Zudem glänzte Kleinhans, der achtmal ins Schwarze traf, mit einer überlegten Spielweise: Endlich einmal versuchte er es nicht mit dem Kopf durch die Wand.

Daniel Ziebold und Lars Goergen sorgten mit ihrer Dynamik für viel Tempo im Lintorfer Spiel. Beide zeichneten sich zudem als fünffache Torschützen aus. Die Abwehr ging sehr aggressiv zu Werke. Sören Seitner übertieb es und sah die rote Karte (45.).

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer