Wülfrath unterliegt der HSG 25:31.

Bastian Schlierkamp traf siebenmal für den TBW.  Archiv
Bastian Schlierkamp traf siebenmal für den TBW. Archiv

Bastian Schlierkamp traf siebenmal für den TBW. Archiv

Holger Battefeld

Bastian Schlierkamp traf siebenmal für den TBW. Archiv

Wülfrath. Für die Oberliga-Handballer des TB Wülfrath gab es bei der 25:31 (11:16)-Niederlage in Düsseldorf nichts zu holen. Zu stark war die Reserve des Zweitligisten HSG. Sie trat mit Talenten aus der ersten Mannschaft und A-Jugend an.

„Mit Kühn und Feld, zwei Jugend-Nationalspielern und Roscheck am Kreis wurde der HSG-Kader qualitativ aufgewertet, während wir komplett improvisieren mussten“, wollte Jan Kassens der Niederlage in seiner Heimatstadt nicht weiter nachtrauern.

Hiobsbotschaften vor dem Spiel

Hatte der Coach die Aufstellung ursprünglich davon abhängig gemacht, mit wem die HSG auflaufen würde, erledigte sich dieses Vorhaben im Laufe des Tages immer mehr. Marius Rauen musste am Morgen wegen Fieber absagen. Michael Steffens hatte sich beim Abschluss-Training den Rücken verknackst. Bastian Schlierkamp konnte wenigstens im Angriff eingesetzt werden.

Julian Sommer wurde dagegen wie auch Claussen erst gar nicht eingesetzt. Phasenweise konnten die Wülfrather dem geballten Druck des HSG-Rückraums stand halten. Dann aber spielten sie die Angriffe zu kurz und unpräzise und kassierten einfache Tore.

Auch wenn der 11:16-Halbzeitstand theoretisch noch Hoffnung machte, waren die Kräfteverhältnisse doch klar verteilt. „Grundsätzlich hatte man nie das Gefühl, dass wir die Partie noch drehen könnten“, gestand Kassens. Zu keiner Zeit bekam sein Team den starken Roscheck, mit acht Toren der effektivste HSG-Akteur, richtig in den Griff. Wären die Kalkstädter noch vor einigen Wochen bei einem Rückstand von fünf Toren völlig eingebrochen, steckten die Wülfrather trotz des Mini-Aufgebots über die gesamte Spielzeit nie auf.

TB Wülfrath: Geske, Schumacher, Hinkelmann (3), Lepper (3), Grugel (2), Ehlhardt (2), B. Schlierkamp (7/4), Vogt (1), Dermund (5), Dumschat (2), Claussen (n.e.) , Sommer (n.e.)

Sogar als sie 20:28 hinten lagen, versuchten sie das Beste aus der Situation zu machen und tankten Selbstvertrauen für die nächsten Wochen aufzubauen. So lobte der Coach sein Team, angefangen von den beiden Torhütern, die laut Kassens „hielten, was zu halten war“, bis zu den Feldspielern. Auch wenn das Verkürzen zum 25:31-Endstand nur noch Ergebniskosmetik war, sollte es der Truppe neuen Mut für die nächsten Wochen geben.

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