Der Tabellenzweite TB Wülfrath trifft auf den einen Punkt hinter ihm lauernden TuS Lintorf.

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Schwer am Knie verletzt hat sich Christian Klein. Archiv

Schwer am Knie verletzt hat sich Christian Klein. Archiv

Simone Bahrmann

Schwer am Knie verletzt hat sich Christian Klein. Archiv

Kreis Mettmann. Nach der überraschenden ersten Saisonniederlage bei Schlusslicht ART Düsseldorf II steht für die Handballer des TB Wülfrath zu ungewohnter Zeit am Sonntag um 15.15 Uhr in der Fliethe das Verfolgerduell um Platz zwei gegen den nur einen Punkt schlechteren Tabellendritten TuS Lintorf an.

Die Voraussetzungen hierfür sind allerdings nach wie vor nicht die besten, denn mit dem am Meniskus operierten Marius Rauen und Christian Klein (Verdacht auf Kreuzbandriss) fallen, neben dem Torhüterduo, zwei Leistungsträger definitiv aus. Zudem steht hinter dem Einsatz von Steffen Schulz ein großes Fragezeichen.

Insgesamt läuft’s beim TBW wie erhofft

„Jammern hilft uns nicht weiter“, so Trainer Andreas Brüser, dessen Team mit einem Erfolg weiter erster Verfolger von Top-Favorit Unitas Haan bleiben würde.

„Natürlich haben wir im Moment die Seuche, aber es kann nicht sein, dass wir uns so blutleer wie in Düsseldorf präsentieren und unsere gute Ausgangsposition einfach wegwerfen. Wir schulden unseren Fans 100-prozentigen Einsatz, und ich erwarte vom Team, dass wir uns gegen die starken Lintorfer kämpferisch voll reinhängen“, so der Coach, der sich ansonsten mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden zeigt. „Wir haben eine junge Truppe, die zudem vor Saisonbeginn neu zusammengestellt wurde. Da ist es normal, dass auch mal Rückschläge zu verkraften sind. Insgesamt läuft es aber so wie erhofft, und ich denke, dass wir von dieser Mannschaft in Zukunft noch einiges erwarten können.“

Obwohl auch TuS-Trainer Ralf Knigge einige Personalsorgen plagen, da hinter den Einsätten von Nicolas Töpfer, Stefan Sossalla, Lukas Haertler und Christoph Lesch ein dickes Fragezeichen steht, sieht er der Begegnung ungewohnt entspannt entgegen. „Wir sind mit dem dritten Platz vollkommen zufrieden und im Soll. Der TBW steht dagegen als einer der Aufstiegsfavoriten nach der Niederlage in Düsseldorf mit dem Rücken zur Wand“, streut er Salz in die Wunden der Gastgeber. „Die hatten vom Papier her mehr Qualität geholt als wir“, sieht der 48-Jährige den Unterschied zu seinen Lintorfern, die ihr Team ebenso umstrukturiert haben.

Der TBW (13:3/229:212) ist Zweiter, Lintorf (12:4/241:232) Dritter.

Es gab ein 28:28 und einen TBW-Sieg (24:21).

Gegen den Turnerbund wird übrigens erstmals Lars Brummer im Trikot der Grün-Weißen auflaufen. Den 24-Jährigen kennt Knigge aus seinen gemeinsamen Angermunder Zeiten und lotste ihn von Bocklemünd zu den Dumeklemmern. eö/JÖ

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