Am Sonntag (19.30 Uhr) trifft Haan im Derby auf Ratingen, TuS Lintorf erwartet den TV Ohligs (11.15 Uhr).

Trainer Jörg Müller hat seinen Vertrag bei Unitas Haan um ein Jahr verlängert.   Archiv
Trainer Jörg Müller hat seinen Vertrag bei Unitas Haan um ein Jahr verlängert. Archiv

Trainer Jörg Müller hat seinen Vertrag bei Unitas Haan um ein Jahr verlängert. Archiv

Dirk Thomé

Trainer Jörg Müller hat seinen Vertrag bei Unitas Haan um ein Jahr verlängert. Archiv

Haan/Ratingen. Zu einer ungewöhnlichen Zeit empfangen die Herren der DJK Unitas Haan im ersten Spiel des Jahres den TV Ratingen. Am Sonntagabend um 19.30 Uhr wird die Verbandsliga-Partie in der Halle an der Pungshausstraße angepfiffen. „Wir haben uns an solche Zeiten gewöhnt“, kommentiert Haans Trainer Jörg Müller die ungewöhnlich späte Spielzeit und sieht darin keinen Nachteil für seine Mannschaft.

Die trainingsfreie Zeit (von Weihnachten bis Anfang Januar) nutzte Müller, um mit dem Vorstand in die Klausur zu gehen und die eigene Zukunftsplanung voranzutreiben. „Ja, wir haben uns auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt, und ich habe meinen Vertrag um ein Jahr verlängert“, sagte Müller.

Gegen Ratingen wollen die Gartenstädter punkten, um bereit zu stehen, wenn einer der beiden Erstplatzierten ausrutschen sollte. „Allerdings können Punktverluste gegen solche Teams auch bitter sein“, sagt Müller und warnt sein Team davor, die Ratinger zu unterschätzen. Er traut den Ratingern zu, in der Tabelle weiter oben mitzuwirken.

Ratingens Trainer Peter Zander nimmt das gerne zur Kenntnis. Er trainierte mit seinen Männern ohne Pause durch. Die Form der Mannschaft scheint ihm recht zu geben. Trotz der 21:24-Niederlage im Pokal gegen den Oberligisten Neuss war der Coach zufrieden. „Ich glaube, dass die Neusser sich mehr geärgert haben als wir.“

Auch wenn er Haan als eine gute Mannschaft einschätzt, sieht Zander sein Team nicht chancenlos. „Ich denke, wir werden nicht untergehen“, sagt er und geht trotz der prekären personellen Situation die Aufgabe optimistisch an. Während er noch unter anderem um Andreas Reimers bangt, dürften die Haaner in Bestbesetzung auflaufen.

Lintorf und Ohligs dümpeln im Niemandsland der Tabelle

3. DJK Unitas Haan (309:264 Tore und 15:5 Punkte)
5. TuS Lintorf (280:264, 10:10)
9. TV Ohligs 88 (282:293, 7:13)
11. TV Ratingen (284:317, 7:13)

Der TuS Lintorf trifft im Duell der Enttäuschten am Sonntag um 11.15 Uhr im Schulzentrum Lintorf auf den TV Ohligs. Beide Teams starteten mit großen Ambitionen in die Saison, dümpeln aber derzeit im Niemandsland der Tabelle herum und müssen aufpassen, dass sie nicht in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden. Begegnungen beider Vereine galten in der vergangenen Saison als Spitzenspiele.

Die Solinger durchleben eine ebenso dürftige Meisterschaft wie die Lintorfer. Das Trainerduo Andreas Brüser und Sven Hertzberg will nur noch die Saison anständig zu Ende bringen und haben bereits ihren Rückzug zum Saisonende erklärt.

Dagegen hofft Lintorf-Trainer Lars Biermann im neuen Jahr auf mehr Beständigkeit. „Wir haben zu viele unnötige Punkte gelassen“, trauert er immer noch den verlorenen Punkten nach.

Zumindest im Kreispokal gab es gegen den Nachbarn und Verbandsliga-Spitzenreiter SG Ratingen trotz der 25:34-Niederlage eine ansprechende Leistung. „Vor allem wenn man bedenkt, mit welchem Kader wir aufgelaufen sind. Lange Zeit war es ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt der Coach. Erst in den letzten 13 Minuten musste der TuS den Favoriten davon ziehen lassen.

Viel wird gegen Ohligs auch davon abhängen, wer morgen mit auflaufen kann. Ob Philipp Hattig, der gegen die SGR noch pausierte, mitspielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden.

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