Das Nachholspiel in Düsseldorf hat Haan locker gewonnen.

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Stefan Panthel erzielte am Mittwoch fünf Treffer.

Stefan Panthel erzielte am Mittwoch fünf Treffer.

Simone Bahrmann

Stefan Panthel erzielte am Mittwoch fünf Treffer.

Haan. Erst im zweiten Anlauf konnte Handball-Verbandsligist Unitas Haan nach dem Spielausfall am Wochenende am Mittwochabend seine Aufgabe bei der HSG Jahn/West Düsseldorf angehen, löste sie aber ganz souverän: Mit 37:25 (19:10) schlugen die Haaner die Düsseldorfer und behaupteten sich so in der Spitzengruppe der Liga, punktgleich mit Mettmann-Sport.

Eine gute Viertelstunde benötigte die Mannschaft von Jürgen Tiedermann, um richtig Fahrt aufzunehmen. So setzte sich die Unitas von der 16. Minute (9:8-Führung) an innerhalb von acht Minuten auf 16:8 ab.

Zu den drei Toren von Willi Goldau sowie den Treffern von Philipp Schmalbuch, Benjamin Ramhofer und Martin Panthel (2) kam noch die Klasse von Torhüter Sascha Grünwald hinzu. So war die Partie frühzeitig entschieden.

Tiedermann vermisst Konzentration und Einsatzbereitschaft

Mitte der zweiten Halbzeit lag Haan beim Stand von 24:14 erstmals mit zehn Toren vorne. Trainer Jürgen Tiedermann war nicht besonders glücklich, dass danach die Konzentration seiner Spieler besonders in der Abwehr stark nachließ.

"Gerade von den Spielern aus der zweiten Reihe hätte ich mir hier mehr Einsatzbereitschaft gewünscht", beklagte er, sprach aber besonders den gerade in den Kader zurückgekehrten Dennis Hahn, Lukas Pütz und Martin Panthel nach seiner Knieoperation ein Lob aus.

Haan steht punktgleich mit Mettmann (20:4) auf dem zweiten Tabellenplatz. Lintorf ist Sechster (13:9).

Beide Begegnungen der vergangenen Saison hat Unitas gewonnen - das Hinspiel 35:24, das Rückspiel 31:26.

Unitas: Grünwald, Goeken - Kreisköther (4), Goldau (7), St.Panthel (5), Ph. Schmalbuch (4), A. Schmalbuch, M. Panthel (6), Greve (1), Hahn (4), Ramhofer (4/3), Pütz (2)

Lintorf freut sich auf die nächste Mannschaft aus der Spitzengruppe

Eine Mannschaft ganz anderen Kalibers erwartet die Unitas Samstag zum Heimspiel (19.30 Uhr, Adlerstraße). Denn dann kommt mit dem TuS Lintorf, das Team, das zuletzt dem Tabellenführer ein Bein gestellt und zwei wichtige Punkte geklaut hat.

"Wir sind auf jeden Fall gewarnt", versichert Tiedermann. "Ich erwarte von meiner Mannschaft Leidenschaft und Abgeklärtheit, damit wir da anknüpfen können, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben." Damit kann der Haaner Trainer nur den Angriff auf die Tabellenspitze meinen.

"Wir spielen gerne gegen Spitzenmannschaften, weil wir bewiesen haben, dass wir gegen solche Teams mithalten können", sagt TuS Lintorfs Trainer Lars Biermann und erinnert sich gerne an die Begegnungen gegen die SG Langenfeld (knappe Niederlage) und vor allem an den Sieg bei Mettmann-Sport.

Biermann schätzt die Unitas als das beste Team der Liga ein. "Die Haaner sind spielerisch beiden anderen Spitzenteams deutlich überlegen", sagt Biermann.

Obwohl TuS-Rückraumschütze Julian Kleinhans wegen einer Verletzung fehlen wird, rechnet sich Lintorf eine gute Außenseiterchance aus. "Entscheidend wird die Form unserer Torhüter Sven Voigtländer und Tobias Töpfer sein. Gut sind die beiden immer, aber diesmal müssen sie über sich hinauswachsen", hofft Biermann.

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