TuS Lintorf 08 verliert gegen TuSEM Essen mit 25:32.

Lintorf. Die Verbandsliga-Handballer des TuS Lintorf hätten vor dem Anpfiff gegen den designierten Aufsteiger TuSEM Essen II in Ehrfurcht erstarren können.

Da präsentierte die TuSEM-Mannschaft zum Beispiel den Ex-Nationalspieler Marc Dragunski (über 200 Länderspiele). Bei dem 2,10 Meter-Riesen kam sich sogar Lintorfs Rückraumspieler Marcus Soßalla klein vor, der auch immerhin zwei Meter misst.

Ein weiterer Brocken der Essener: Christoph Kalinowski, der schon viele Bundesligaeinsätze hinter sich hat. Doch der TuS 08 bot den Essenern 40 Minuten die Stirn. Erst in der Schlussphase brachen sie ein, so dass TuSEM II doch noch einen standesgemäßen 35:25 (16:13)-Sieg feiern konnte.

Der TuS 08 steckte auch sein Torwart-Problem gut weg. Nach dem Weggang von Robin Wiebusch hatte sich nun auch noch Stammkeeper Sven Voigtländer einen Bänderriss zugezogen.

So mussten Frank Wittlich und der "Oldie" Dirk Müller ins Tor, die ihre Sache gut machten und mehrere Siebenmeter abwehrten. Die Bestnote verdiente sich bei den Lintorfern Daniel Ziebold. Kampf- und laufstark traf er ohne einen Fehlwurf acht Mal ins Schwarze.

Kurz nach der Pause hatten die Gastgeber ihre beste Phase. Sören Seitner schaffte sogar den 16:17-Anschlusstreffer. Auf der Essener Bank wurde es nun unruhig. Doch allmählich fanden die Gäste zu ihrem Spiel. Vor allem der kleine Mats Dietrich begeisterte mit seinen schnellen Tempogegenstößen.

Lintorfs Trainer Lars Biermann war zufrieden, auch wenn er die Niederlage als zu hoch empfand: "Wir haben sehr gut mitgehalten, aber in der Schlussphase hatten wir gegen die guten Essener Tempogegenstöße keine Chance."

TuS Lintorf: Wittlich, Müller - Riljic, Ziebold (8/1), Seitner (3), Bauerfeld, Kleinhans (5), Osterwind, Goergen (3), Stefan Soßalla (2), Pavkovic (1), Martin Zündorf, Marcus Soßalla (3)

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