Langenfeld fährt mit 30:20 den dritten und höchsten Sieg gegen den Ortsnachbarn in dieser Saison ein. Aber Trainer Heino Kirchhoff ist nicht ganz zufrieden.

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Dennis Werkmeister zeigte wieder eine starke Partie und ragte aus seiner Mannschaft heraus.

Dennis Werkmeister zeigte wieder eine starke Partie und ragte aus seiner Mannschaft heraus.

Stefan Fries

Dennis Werkmeister zeigte wieder eine starke Partie und ragte aus seiner Mannschaft heraus.

Langenfeld. Weniger Mühe als erwartet hatten die Verbandsliga-Handballer der SG Langenfeld in ihrem Heimspiel gegen den TV Ohligs 88. Der 30:20 (12:10)-Sieg war der deutlichste von allen drei Vergleichen - Punktspielen und Pokal - in dieser Saison.

Die Mannschaft von Heino Kirchhoff steigerte sich im Vergleich zu der Partie gegen den TuS Erkrath vor einer Woche, doch war der Trainer alles andere als zufrieden: "Bei uns macht jeder, was er will. Das schaue ich mir nicht mehr lange an."

Zu viele Einzelaktionen und zu viele vergebene Chancen

Er hatte nicht nur in der Pause, sondern auch in zwei Auszeiten versucht, seine Vorstellungen von einem geordneten Spielaufbau zu vermitteln. Das gelang Kirchhoff nur sehr bedingt. Es gab zu viele Einzelaktionen, die Mannschaft ließ sich von der Hektik, die die Solinger in der zweiten Hälfte ins Spiel brachten, anstecken, statt ihre technische Überlegenheit und ihr höheres Tempo zu demonstrieren.

Dabei hatte alles recht vielversprechend begonnen. Doch nach der 4:0-Führung (6.) schlichen sich unversehens die alt bekannten Fehler der Langenfelder Mannschaft wieder ein: Die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, der sehr gute Ohligser Torhüter Ruben Heinrichsdorff parierte unter anderem zwei von drei Siebenmetern in Hälfte eins und Würfe nach Tempogegenstößen.

Die härtere Gangart des TV Ohligs kann Langenfeld nicht bremsen

So holte der TV Ohligs auf und kam schließlich sogar zum 8:8-Ausgleich (24.). Nach der Pause aber folgte die beste Phase der SGL, als sie innerhalb von drei Minuten auf 18:10 (33.) davonzog. Damit waren die Weichen zu einem klaren Sieg gestellt.

Der Langenfelder Erfolg kam auch durch die härtere Gangart des Gegners, der vor allem den erneut überragenden Dennis Werkmeister mit Fouls zu bremsen suchte, nicht in Gefahr. Über 23:16 (51.) führte schließlich der Weg zu einem Zehn-Tore-Vorsprung, der seine Ursache aber nicht in einer spielerisch überzeugenden Vorstellung hatte.

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