Nach Martin Paukert und Peter Weiß fallen bei ME-Sport nun auch noch Maik Schneider und Tim Schirweit aus.

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Auf die Tore der knieverletzten Maik Schneider (im Bild) und Tim Schirweit muss ME-Sport mehrere Wochen lang verzichten.

Auf die Tore der knieverletzten Maik Schneider (im Bild) und Tim Schirweit muss ME-Sport mehrere Wochen lang verzichten.

Archiv Simone Bahrmann

Auf die Tore der knieverletzten Maik Schneider (im Bild) und Tim Schirweit muss ME-Sport mehrere Wochen lang verzichten.

Kreis Mettmann. In Bezug auf seine Mannschaft hat das Jahr für Mettmanns Handball-Trainer Markus Neusser schlecht begonnen. Vor dem Wiederstart der Verbandsliga-Spitzenmannschaft von Mettmann-Sport hat sich die Personalsituation dramatisch zugespitzt. Denn mit Rückraumwerfer Maik Schneider (Operation nächste Woche) und dem schnellen Linksaußen Tim Schirweit (gerade operiert) fallen zwei weitere Stützen der Mannschaft mit Meniskus-Schäden für mehrere Wochen aus.

Mittelmann Peter Weiß bewegt sich noch an Krücken. Rückraumspieler Martin Paukert hat nach einer monatelangen verletzungspause gerade erst wieder das Mannschaftstraining aufgenommen. Ähnlich geht es Linksaußen Philipp Werner. "Wir haben uns schon während der gesamten Saison dadurch gekämpft, jetzt fehlen uns wieder wichtige Spieler", sagt Neusser, der die Chancen seiner Mannschaft im Dreikampf um die Spitze gegen die SG Langenfeld und Unitas Haan sinken sieht. Die Flinte ins Korn werfen, will er aber auf keinen Fall. "Wir müssen jetzt einfach erst einmal Spiele wie gegen Ohligs am Sonntag gewinnen und dann weiterschauen. Auch ohne Schneider, Weiß, Schirweit und Paukert haben wir ja keine schlechte Verbandsliga-Mannschaft."

Allerdings sieht er Spieler wie Felix Möller und Sascha Korth noch nicht in der Lage, die erfahrenen Kräfte hundertprozentig zu ersetzen. "Die jungen Spieler, die bisher mitgeschwommen sind, müssen aber einfach eine größere Rolle übernehmen", fordert Neusser trotzdem vor dem Spiel beim Tabellenachten Ohligs, vor dem er durchaus Respekt hat: "Ohligs hat bisher alle Punkte zu Hause geholt. Mit der Leistung, die wir zuletzt gezeigt haben, werden wir dort nicht gewinnen."

Unitas Haan: Trainer Tiedermann vertraut der Moral seiner Spieler

Auch beim mit Mettmann und Langenfeld punktgleichen Tabellendritten Unitas Haan sieht es nach wie vor personell nicht gerade blendend aus. Allerdings kann sich Trainer Jürgen Tiedermann vor dem Spiel am Samstag bei der HSG Jahn/West Düsseldorf zumindest über die vollständige Einsatzfähigkeit von Dennis Hahn freuen. Und auch Martin Panthel hat nach seiner Knie-Operation schon wieder trainieren können. Lukas Pütz wird sich dagegen wahrscheinlich erst noch einem Eingriff am Knie unterziehen müssen. Den Kampf um den Aufstieg, in dem auch nach seinem Empfinden die SG Langenfeld zurzeit die besten Karten hat, will Tiedermann aber noch lange nicht aufgeben und vertraut auf die Moral seiner Spieler: "Die Mannschaft ist sich bewusst, dass wir nur mit totaler Einsatzbereitschaft konkurrenzfähig sind."

TuS Erkrath: Das Spiel eins nach dem Rücktritt von Dragan Juricev

Zum Tabellensiebten TG Cronenberg geht es am Samstag für die zuletzt doch überaus enttäuschenden Handballer des TuS Erkrath. In der Partie eins nach dem Rücktritt von Trainer Dragan Juricev benötigen die Gäste einen Erfolg dringender denn je, wollen sie nicht noch tiefer in den Abstiegskampf verstrickt werden. "Wir müssen uns in Cronenberg als Team präsentieren und enger zusammenrücken", steckt der neue Trainer Ulli Beul die Ziele ab. "Leider werden wir auf den grippekranken Christoph Hännig verzichten müssen, und ob Elmar Hasan-Zada aufläuft, ist ebenfalls ungewiss. Aber wir haben zuletzt gut trainiert, und wenn wir bei den Wuppertalern lange mithalten können, dann sehe ich für uns durchaus eine Chance, auch wenn die Cronenberger natürlich favorisiert sind."

TuS Lintorf will nach dem Triumph gegen ME-Sport den nächsten Sieg

Mettmann, Langenfeld und Haan stehen punktgleich (18:4) an der Tabellenspitze - nur das Torverhältnis entscheidet über die Verteilung der Plätze. Lintorf ist 6. (13:9Punkte), Erkrath 10. (6:16)

Samstag: TG Cronenberg - TuS Erkrath (18 Uhr, Wuppertal, Küllenhanh), SG Langenfeld - ASV Süchteln (18.15Uhr, Konrad-Adenauer-Gymnasium), TuS Lintorf - Kettwiger TV (19.30Uhr, Schulzentrum Ratingen), HSG Jahn 05/SC West - Unitas Haan (19.30Uhr, Düsseldorf, Carl-Benz-Realschule).

Sonntag: TV Ohligs 88 - Mettmann-Sport (18.30Uhr, Solingen, OTV-Halle)

Gut vorbereitet startet TuS Lintorf ins neue Jahr. Denn das Team von Trainer Lars Biermann ist bereits seit einer Woche im Training. "Alle Spieler bis auf Julian Kleinhans (Zerrung) sind wohlauf und fit", sagt sich Biermann vor dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften TV Kettwig. Das Spiel wurde auf Samstag vorverlegt, da am Sonntag in der Lintorfer Halle am Breitscheider Weg ein Fußballturnier stattfindet. Bei einem Sieg würden die Lintorfer den TV Kettwig von Platz fünf verdrängen. "Unser Ziel ist es eh, Heimspiele zu gewinnen. Das gilt ganz besonders nach dem tollen Sieg in Mettmann. Diesen Sieg müssen wir nun vergolden", sagt Trainer Biermann.

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