Unitas Haan fertigt Radevormwald nach schlappem Beginn mit 43:34 (21:13) ab.

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Siebenmal schlug Benjamin Ramhofer vom Siebenmeterpunkt aus zu. Einmal traf er auch aus dem Feld.

Siebenmal schlug Benjamin Ramhofer vom Siebenmeterpunkt aus zu. Einmal traf er auch aus dem Feld.

Stefan Fries

Siebenmal schlug Benjamin Ramhofer vom Siebenmeterpunkt aus zu. Einmal traf er auch aus dem Feld.

Haan. Eine Viertelstunde benötigten die Verbandsliga-Handballer der Unitas Haan, um gegen die HSG Radevormwald/Herbeck ihre Einstellung und die richtige Gangart zu finden. Dann nahmen sie das Spiel in die Hand und gewannen am Ende völlig ungefährdet mit 43:34 (21:13) gegen den Tabellensechsten, der im Vergleich zur Hinrunde nicht wiederzuerkennen war.

Sascha Grünwald bietet im Tor wieder eine klasse Leistung

Mit Torben Huckenbeck, Maxim Trufan und Sven-Christopher Paas sind bei der HSG drei spielbestimmende Persönlichkeiten ausgefallen, was die Mannschaft jeglicher Chance beraubt, im oberen Tabellenbereich eine Rolle zu spielen. Bis zur 15. Minute (8:8) gelang es den Gästen aus Radevormwald trotzdem noch, die Partie gegen den Dritten offen zu halten. Die Unitas wirkte in der Abwehr nicht aggressiv genug und im Angriff ohne Pepp.

Doch dann ging ein Ruck durch die Haaner Mannschaft, die in Torwart Sascha Grünwald einen hervorragenden Rückhalt hatte. Er leitete auch gleich vier Tempogegenstöße ein, die seiner Mannschaft von der 22. bis zur 26. Minute halfen, von 13:10 auf 18:10 wegzuziehen. "Das ist eben unser Spiel. Wenn die Deckung und der Torwart stehen und wir unsere Konter laufen können, sind wir nicht zu halten", freute sich Jürgen Tiedermann.

Tiedermann vermisst phasenweise die richtige Abwehr-Einstellung

Doch am Ende des Spiels war er trotz des klaren Erfolgs etwas angefressen über die Einstellung seiner Spieler zur Abwehrarbeit. Tatsächlich hätten die Haaner ihre Gäste noch eine ganze Portion deutlicher abservieren können, wenn sie hinten konsequenter gearbeitet hätten.

Freuen konnte sich der Trainer über Dominik Greve, der den am Daumen verletzten André Schmalbuch gut vertrat, und über Lukas Pütz, der ebenfalls ein starkes Spiel machte. Martin Panthel erfreute das Publikum mit munteren Kabinettstückchen, wie zwei Toren durch Rückhandwürfe. Pütz war nach der Pause maßgeblich an dem starken Start in die zweite Spielhälfte beteiligt, in der sich die Unitas innerhalb von vier Minuten auf 25:13 absetzte und damit alles klar machte.

rünwald, Goeken (n.e.) - M. Panthel (8), Kaminski, Greve(4), Ph. Schmalbuch (2), St.Panthel (8), Goldau(3), Kreisköther (4), Ramhofer (8/7), Pütz(5)

Die letzten zehn Minuten des Spiels wurde auf beiden Seiten quasi ohne Abwehr gespielt, was die Gesamttorzahl mächtig in die Höhe trieb. "Wichtig war nach dem Spiel gegen Süchteln, dass wir wieder klar gewonnen haben und weiter oben dran bleiben", sagte Tiedermann nach dem Spiel.

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