Mettmann-Sport sah gegen Aufsteiger Aufderhöhe lange wie der sichere Verlierer aus, bevor die Mannschaft von Markus Ordon wachgerüttelt wurde – 30:29.

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Mettmanns Patrick Vogt reibt sich in der Solinger Abwehr auf. Für seine fünf Tore musste er wieder sehr viel arbeiten.

Mettmanns Patrick Vogt reibt sich in der Solinger Abwehr auf. Für seine fünf Tore musste er wieder sehr viel arbeiten.

Simone Bahrmann

Mettmanns Patrick Vogt reibt sich in der Solinger Abwehr auf. Für seine fünf Tore musste er wieder sehr viel arbeiten.

Kreis Mettmann. Die Handballspiele von Verbandsligist Mettmann-Sport sind nichts für schwache Nerven: Gegen den TSV Aufderhöhe gelang dem Oberliga-Absteiger nach einer über 40 Minuten schwachen Vorstellung doch noch ein knapper 30:29 (16:17)-Heimsieg. "Wir dürfen uns nichts vormachen. Wir waren wirklich schlecht. Gut ist einfach nur, dass es der Mannschaft gelingt, einen Sechs-Tore-Rückstand zu drehen und zu gewinnen", kommentierte Mettmanns Trainer Markus Neusser.

Tatsächlich sah seine Mannschaft in der 40.Minute beim Stand von 17:23 schon wie der sichere Verlierer aus - unsicher in Angriff und Abwehr. Doch dann wechselte Neusser Torhüter Markus Ordon wieder ein. Der hatte trotz Muskelfaserrisses in der Wade schon die komplette erste Hälfte gespielt, wurde dann aber wegen zu großer Schmerzen von zehn Minuten lang von ME-Sport-Co-Trainer Markus Flieter vertreten. Und tatsächlich schaffte Ordon mit seinem Einsatz den Weckruf für das ganze Team.

Aufderhöhe biss sich an der von Markus Neusser offensiver formierten Abwehr die Zähne aus. Mettmann drehte das Spiel zum 28:25 und rettete den Sieg über die Zeit. "Markus Ordon hat uns das Spiel ganz klar gewonnen", zollte Neusser seinem Torwart, der wegen des 40. Geburtstags von Hans Willi Hinzen ganz auf sich gestellt war, Anerkennung. "Die Mannschaft hat sich ab der 40. Minute in einen Rausch gespielt und gezeigt, was sie eigentlich kann. Ich würde mir nur wünschen, sie würde das mal von Anfang an tun." Mettmann-Sport. Ordon, Flieter - Klein (7/4), Vogt (5), Fischer (5), Weiß (5/1), Schirweit (4), Korth (2),Schneider (1), Späth, Syperek, Wittgens

Unitas rundet Kirmeswochenende mit klarem Sieg gegen Süchteln ab

Nein, einem ausgelassenen Kirmeswochenende auf Haans Traditionsjahrmarkt stand der Unitas Haan nach dem Spiel gegen Aufsteiger ASV Süchteln nichts im Wege: Ohne Probleme erledigte die Mannschaft von Jürgen Tiedermann die Pflicht gegen Süchteln mit 36:28 (23:16), bevor sie dann zur feuchtfröhlichen Kür überging.

Nicht ganz zufrieden war Tiedermann mit der aus seiner Sicht zu hohen Zahl der Gegentore: "Mit einer etwas besseren Torhüterleistung in der ersten Hälfte hätten wir maximal 20 Tore bekommen." Doch Sebastian Goeken, der wegen einer Knieverletzung von Sascha Grünwald von Anfang an im Tor stand, hatte nicht seinen besten Tag. Carsten Täubner machte es dann in der zweiten Hälfte besser, wenn der Sieg auch schon zur Pause so gut wie sicher war.

"Wir mussten gegen diesen Gegner auf jeden Fall gewinnen und hoffen jetzt, den Schwung mit in das schwere Spiel bei Radevormwald nehmen zu können", erklärte der Unitas-Trainer, der sich über die gute Leistung der beiden 19-Jährigen, Kevin Thomé und Max Blau, freute. Sie spielen normalerweise in der Zweiten und hatten dem dünn besetzten Kader der Ersten gut helfen können. Einen tollen Lauf hatte auch Willi Goldau, der mit zehn Treffern glänzte.

Unitas Haan: Goeken, Täubner - A.Schmalbuch, A. Panthel, Thomé (2), Greve (2), Ph. Schmalbuch (8), St. Panthel (3), Goldau (10), Blau, Kreisköther (5), Hahn (3), Ramhofer (1/1)

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