Mettmann und Haan haben sich in der Tabelle an Langenfeld vorbeigeschoben.

Mettmann ist jetzt Erster (l., Dominik Wittgens), Haan neuer Zweiter (r., Phillip Schmalbuch).
Mettmann ist jetzt Erster (l., Dominik Wittgens), Haan neuer Zweiter (r., Phillip Schmalbuch).

Mettmann ist jetzt Erster (l., Dominik Wittgens), Haan neuer Zweiter (r., Phillip Schmalbuch).

Simone Bahrmann

Mettmann ist jetzt Erster (l., Dominik Wittgens), Haan neuer Zweiter (r., Phillip Schmalbuch).

Mettmann/Haan. Für die Verbandsliga-Handballer von Mettmann-Sport begann die Partie beim Drittletzten HSV Dümpten wie eines dieser berühmt berüchtigten Sonntagmorgenspiele: etwas träge und zerfahren. Doch am Ende gewannen die Mettmanner ganz souverän mit 38:21 (17:12) und konnten sich damit nach der Langenfelder Niederlage in Aufderhöhe an die Spitze der Verbandsliga-Gruppe 2 setzen.

"Es macht sich bezahlt, dass wir als Mannschaft stark sind", freute sich Mettmanns Trainer Markus Neusser, dass die anderen Spieler auch einen schwächeren Tag seines Spielmachers Jens Fischer kompensieren konnten. "Auf Leute wie Dominik Wittgens und Matthias Späth kann man sich eben immer verlassen. Die sind immer heiß und in der Lage ihr Potenzial abzurufen", lobte Neusser die "Arbeiter" in seiner Mannschaft. Im Tor ergänzte Kai Hachmann für den am Fuß verletzten Jan Sippli das Gespann mit Hans Willi Hinzen. Und im Angriff konnte der wiedergenesene Maik Schneider auf Rechtsaußen Christian Klein eine Pause verschaffen.

Nach einer 10:8-Führung setzte sich ME-Sport innerhalb von fünf Minuten auf 13:9 ab. Der entscheidende Schritt direkt nach der Pause: Die Gäste zogen bis zur 35. Minute unter anderem durch fünf Gegenstöße auf 25:13 davon.

Die neue Tabellensituation wollte Neusser nicht überbewerten: "Ich gehe davon aus, dass wir übernächste Woche Langenfeld schlagen müssen, wenn wir aufsteigen wollen. Aber auf jeden Fall haben wir es selbst in der Hand. Wenn wir jetzt alles gewinnen, steigen wir auf."

Stefan Panthel erzielt beim Haaner 43:36-Sieg zwölf Tore

Nach der Langenfelder Pleite haben auch die Verbandsliga-Handballer von Unitas Haan ihre Chance genutzt und sich auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Trotz einer wenig überzeugenden Abwehrleistung und einer durchwachsenen ersten Hälfte konnte die Mannschaft von Trainer Jürgen Tiedermann das Spiel bei den Bergischen Panthern II ungefährdet mit 43:36 (22:19) gewinnen.

Haan:
Goeken, Grünwald - Ramhofer (2/2), M.Panthel (6), Goldau (7), P.Schmalbuch (7), Greve (1), S.Panthel (12), Kreisköther(7), Pütz (1), Kaminski

Mettmann:
Hinzen, Hachmann - Fischer (4/1), Vogt (2), Klein (9/5), Schirweit (4), Möller (2), Korth(2), Werner (5), Paukert (1), Schneider (1), Wittgens (4), Osterc (2), Späth (1)

"Wir sehnen uns nach der Rückkehr von Andre Schmalbuch und Dennis Hahn", kommentierte Tiedermann die wenig überzeugende Abwehrleistung. 36Gegentreffer sind ihm eindeutig zu viel. Mit dem Angriff war er jedoch zufrieden. Phillip Schmalbuch zeigte eine ansteigende Form und war sehr torgefährlich(7 Treffer). Stefan Panthel war kaum zu halten und erzielte zwölf Tore. Martin Panthel spielte mit einer schweren Fußprellung und biss auf die Zähne, traf aber trotzdem sechsmal.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer