TuS hat gegen Unitas Haan lange Zeit die Nase vorn, unterliegt letztlich aber mit 30:33.

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Auf dem Weg zum Sieg wurde der TuS noch gestoppt.

Auf dem Weg zum Sieg wurde der TuS noch gestoppt.

Stefan Fries

Auf dem Weg zum Sieg wurde der TuS noch gestoppt.

Ratingen/Haan. In einer sehr freundschaftlichen Begegnung verlor TuS Lintorf gegen den Tabellendritten Unitas Haan mit 30:33 (13:14) und geht nun mit einer Niederlage in die Osterpause. Dabei hatten die ohne den privat verhinderten Daniel Ziebolt angetretenen TuSler die meiste Zeit die Nase vorn.

„Besonders Stefan Sossalla bekamen wir überhaupt nicht in den Griff“, machte Haans Trainer Jörg Müller den Spieler der Partie aus. Die Lintorfer spielten mangels Masse fast komplett mit der gleichen Besetzung durch. Die Angerländer ließen sich von der 6:0-Abwehr der Unitas nicht beeindrucken und überraschten die Gäste mit einer 7:3-Führung (7. Minute).

Gastgeber gehen nach der Pause wieder in Führung

Erst durch Moritz Blaus Treffer in der 20. Minute glich die Haaner Auswahl zum 9:9 aus, bevor es zur Pause 13:14 stand. Im zweiten Durchgang glich Lintorf sofort zum 14:14 aus und schaffte es, nach dem 21:21 wieder in Front zu gehen.

Beim Stande von 25:23 (50.) und 28:26 (53.) hatten die Lintorfer mehrere 100-prozentige Chancen, den Abstand zu erhöhen, scheiterten aber an Unitas-Keeper Sebastian Goeken. „Wenn wir in der Phase noch zwei, drei Treffer erzielt hätten, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewonnen hätten“, trauerte Lintorfs zum Saisonende scheidender Trainer Lars Biermann der Möglichkeit nach, die Haaner in die Knie zu zwingen.

Stattdessen musste er mit ansehen, wie bei seinem Team die Kräfte schwanden. Zudem verordnete Müller für Sossalla eine Manndeckung durch Monty Kreisköther, die Wirkung zeigen sollte. Der Treffer zum 27:28 (54.) durch Philip Schmalbuch war das Signal zu der bedeutenden Wende in der Partie. Erst beim 28:32 kam der Gastgeber wieder zu einem Treffer und musste sich mit 30:33 geschlagen geben. „Unsere Kräfte haben nicht gereicht. Daher kein Vorwurf an die Mannschaft. Jetzt freue ich mich auf die Pause, damit wir danach ausgeruht in die letzten Spiele gehen können“, nahm Biermann die Pleite gelassen hin. „Für uns war es immens wichtig, endlich mal ein Top-Spiel zu gewinnen“, gab sich Müller erleichtert, der mit seinem Team vor der Pause morgen noch beim TBW antreten muss.

Boskailo, T. Töpfer (bei zwei Siebenmetern) – Voigtländer (2), N. Töpfer (2), S. Sossalla (9), M. Sossalla (2), Eisenhofer (1), Bagel (4), Bauerfeld (7), Held (2), Büttner (1)

Goeken, Frorath – Sorgnit (4), Horn, Schmalbuch (7), M. Blau (9/3), Obermeier (4), N. Blau, Billen (2), Ziegler, Kreisköther (3), Clodt (4)

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