Gegen den TV Ohligs hat Tabellenführer SGL keine großen Probleme, obwohl die Abwehr beim 40:30-Sieg nicht wie gewohnt stabil agiert.

Eine starke Partie bot gegen Ohligs Dennis Werkmeister. Elfmal konnte er sich in die Torschützenliste eintragen.  (Archiv
Eine starke Partie bot gegen Ohligs Dennis Werkmeister. Elfmal konnte er sich in die Torschützenliste eintragen. (Archiv

Eine starke Partie bot gegen Ohligs Dennis Werkmeister. Elfmal konnte er sich in die Torschützenliste eintragen. (Archiv

Stefan Fries

Eine starke Partie bot gegen Ohligs Dennis Werkmeister. Elfmal konnte er sich in die Torschützenliste eintragen. (Archiv

Langenfeld. Vor keine sonderlich schwierige Aufgabe stellte der TV Ohligs 88 den Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga (Gruppe2), die SG Langenfeld. Mit 40:30 (22:12) fiel der Sieg der Langenfelder sehr deutlich aus.

Der Langenfelder Angriff knackt schon wieder die 40-Tore-Grenze

"Wieder 40 Tore, da war im Angriff einfach alles in Ordnung. Wir sind einen Schritt weiter", stellte SGL-Trainer Heino Kirchhoff fest. Mit seiner Abwehr war er jedoch nicht ganz zufrieden, da 30 Gegentore für seine Mannschaft ungewöhnlich viel sind.

Vor allem Robin Donner und Kreisläufer Stefan Verhoven als herausragende Ohligser gewannen viele Zweikämpfe und schlossen ihre Aktionen erfolgreich ab. Der TV 88 erlag auch nicht dem hohen Tempo des Gegners, sondern musste einfach dessen stärkerer Offensive Tribut zollen. Bis zum 9:9 (16.) war die Partie ausgeglichen, danach setzte sich die SGL auf 14:9 und 18:10 bis zur Zehn-Tore-Führung zur Halbzeit ab. "Da war schon alles erledigt, wir haben den Vorsprung verwaltet", so Kirchhoff.

Matthias Herff erzielte bei seinem Kurzeinsatz fünf Tore für die SGL. Herausragend waren jedoch Dennis Werkmeister mit elf Treffern, darunter vier Siebenmeter, und Stefan Wagener, der die Rolle des beruflich verhinderten Fabrice Voigt im Rückraum Mitte übernommen hatte und als vorgeschobener Spieler in der 5:1-Deckung viele Zweikämpfe für sich entschied.

Torwart Tobias Kottwitz überzeugte unter anderem durch drei parierte Siebenmeter in der ersten Halbzeit und konnte nach 40 Minuten seinen Posten getrost an Tobias Hanke abgeben. Nach der Karnevalspause erwartet die SGL am 20. Februar den Tabellensiebten TG Cronenberg.

Unitas Haan erkämpft nur mühsam zwei Punkte beim Tabellenletzten

Kottwitz, Hanke - Majeres (5), Rosiak (1), Preissegger (1), Justen (3), Werkmeister (11/4), Wagener (2), Klimke (5), Plaskocinski (1), Herff (5), Daun (4), Nelte (2)

Goeken, Grünwald - M. Panthel (5), Greve (2), Ph. Schmalbuch (5), St. Panthel (5), Goldau (5), Kreisköther (9), Ramhofer (3/3), Pütz (2), Kaminski

Ein richtig verkorkstes Spiel lieferte Unitas Haan beim Tabellenletzten ASV Süchteln ab, das sie am Ende mit viel Kampf und Glück mit 35:33 (13:15) gewann. Erst fiel André Schmalbuch mit einer Fußverletzung, die er sich in der vergangenen Woche in Mettmann zugezogen hatte, überraschend aus.

"Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison."
Jürgen Tiedermann, Trainer der DJK Unitas Haan

Dann blieb ein Großteil der Mannschaft auf dem Weg nach Süchteln im Stau stecken und kam erst 35 Minuten vor Spielbeginn an. Und entsprechend zerfahren und holprig verlief auch das Spiel der Haaner. "Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison, und wir können froh sein, dass wir da noch zwei Punkte mitgenommen haben", stellte der recht entnervte Unitas-Trainer Jürgen Tiedermann fest.

Erst in der Schlussphase der Partie gelang es der Unitas, das Spiel zu wenden. Zwar hatte sie schon zum 27:27 ausgleichen können, lief danach aber weiter der Süchtelner Führung hinterher. Erst beim 33:32 übernahm Haan erstmals die Führung und stellte dann in einem starken Endspurt den Spielverlauf auf den Kopf.

"Monty Kreisköther war am Ende mit einer bärenstarken Leistung fast alleine für die Wende verantwortlich", hob Tiedermann seinen Routinier hervor, lobte aber auch Domenik Greve: "Er hat vor allem in der Abwehr eine starke kämpferische Partie geliefert." Ansonsten wollte der Unitas-Trainer das Spiel nur schnell abhaken: "In der nächsten Woche werden wir dosiert trainieren und das spielfreie Wochenende zur Regeneration nutzen."

Mettmann-Sport erledigt seine Aufgabe bei Aufderhöhe recht sicher

Mit 37:31 (20:15) hat Mettmann-Sport sein Spiel beim TSV Aufderhöhe recht sicher gewonnen. Wenn die Solinger in der zweiten Halbzeit auch noch einmal auf zwei Tore heran kamen, geriet Mettmann über die gesamte Spielzeit nie wirklich in Gefahr und hält somit die Meisterschaft weiter offen.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer