Die SGL musste nicht ihr ganzes Potenzial abrufen, um in eigener Halle Ohligs mit 35:25 zu schlagen.

Langenfelds David Rosiak hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft sich klar gegen Ohligs durchsetzte.
Langenfelds David Rosiak hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft sich klar gegen Ohligs durchsetzte.

Langenfelds David Rosiak hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft sich klar gegen Ohligs durchsetzte.

Stefan Fries

Langenfelds David Rosiak hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft sich klar gegen Ohligs durchsetzte.

Langenfeld. Eine überzeugende Vorstellung war es nicht, die die Verbandsliga-Handballer der SG Langenfeld gegen den TV Ohligs boten. Der 35:25 (14:9)-Sieg war aber eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer.

"Der Anfang war zu fahrig, es wurden zu viele Fehler gemacht. Der Angriff aber hat sich diesmal freigespielt, wie die 35 Treffer belegen", sagte Trainer Heino Kirchhoff.

20 Minuten lang ließ die SGL eine Torchance nach der anderen aus. So mussten die Gastgeber mehrmals einen knappen Rückstand wettmachen. Dennis Werkmeister hatte nicht seinen besten Tag und wurde nach dem fünften Fehlversuch auf die Bank beordert. Mit David Rosiak kam Schwung in die Aktionen. Starke zehn Minuten vor der Pause ließen die SGL von 8:8 auf 14:9 davonziehen.

Neben Rosiak zeichnete sich Alex Klimke auf der rechten Seite wiederholt als Torschütze aus spitzem Winkel aus. Hinzu kamen mehrere erfolgreiche Tempogegenstöße, die Matthias Herff abschloss. So lagen die Ohligser schon nach 35 Minuten mit 11:18 hoffnungslos zurück. "Die Abwehrreihen beider Mannschaften haben in der Schlussphase ihre Arbeit eingestellt", meinte Kirchhoff, der auch Torwart Tobias Hanke, der durchspielte und zum großen Rückhalt wurde, zu seinen Besten zählte.

SG Langenfeld: Hanke, Kottwitz - Majeres, Rosiak (5), Preissegger (5/1), Justen(2), Werkmeister, Wagener (4/1), Wille (3), Klimke (5), Plaskocinski (1), Herff (7), Körner, Nelte (3)

Lintorf scheitert an der eigenen Arroganz und verliert 27:32

Im Vorfeld wurde nur über die Höhe des Sieges diskutiert. Doch die bis dato punktelosen Bergischen Panther II nutzten die Gunst der Stunde und schlugen den extrem schwachen TuS Lintorf in dessen Halle mit 32:27 (18:13). Lediglich in den ersten zehn Minuten taten die Gastgeber ihre Pflicht und führten mit 5:3. Doch dann machten sich Überheblichkeit und Arroganz im Lintorfer Spiel breit. Die Gäste aus dem Bergischen Land, die zu den Abstiegskandidaten zählen, mussten nicht einmal über sich hinauswachsen, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren.

Beim TuS 08 funktionierte nichts. Philipp Hattig hatte in den ersten 30 Minuten einen rabenschwarzen Tag, traf bei acht Versuchen nur einmal. Sein Bruder Daniel hatte sich überraschend krank gemeldet. Die übrigen TuS-Spieler machten es durch die Bank auch nicht viel besser. Und die Abwehr ließ sich mit einfachen Körpertäuschungen ausspielen.

Trainer Lars Biermann konnte dem Spiel nur noch wie versteinert zusehen. Er ließ nach dem Abpfiff seinen Gefühlen freien Lauf: "Vom Torwart bis hin zu Philipp Hattig haben sich alle die Note ungenügend verdient."

TuS Lintorf: Töpfer, Voigtländer - Philipp Hattig (6), Marcus Sossalla (5), Bauerfeld (2), Zündorf (3), Seitner (1), Ziebold (2), Kleinhans (6/1), Stefan Sossalla(2), Schmitz, Osterwind

Erkrath stellt seinen Trainer rundum zufrieden und gewinnt 32:26

"Ich bin sehr zufrieden", erklärte Erkraths Trainer Dragan Juricev nach dem 32:26 (14:10)-Sieg seiner Verbandsliga-Handballer bei der HSG Jahn/West. Sie zeigten eine wirklich ansehnliche Leistung. Nach einer bis zum 5:5 (11.) ausgeglichenen Anfangsphase kontrollierten in zunehmendem Maße die Gäste die Begegnung. Auch nach dem Wiederanpfiff gelang es den Erkrathern zunächst, das Tempo hoch und die Fehlerquote niedrig zu halten. Beim Stand von 15:22 (39.) schien bereits alles in trockenen Tüchern.

Aber die Düsseldorfer konnten - begünstigt durch Erkrather Wechselspielchen - sogar noch einmal bis auf 23:25 (51.) aufschließen, ehe der TuS das Tempo wieder anzog. "Diesmal haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Die gesamte Mannschaft hat alle Vorgaben perfekt umgesetzt", lobte der sonst eher kritische Trainer.

TuS Erkrath: Jurisic, Cagnazzo - Frank, Löring (8/7), Görtz, Stürmer (1), Dymek, Hänning (3), Meusel (1), Garschagen (1), Hasan-Zada (6), Töller (3), Tiedje (1), Bosniak (8)

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