Langenfeld trifft am Samstag im Spitzenspiel auf die ebenfalls noch verlustpunktfreien Haaner.

Ein Faserriss im Ellbogengelenk macht dem Langenfelder Dawid Rosiak seit Wochen zu schaffen. (Archiv
Ein Faserriss im Ellbogengelenk macht dem Langenfelder Dawid Rosiak seit Wochen zu schaffen. (Archiv

Ein Faserriss im Ellbogengelenk macht dem Langenfelder Dawid Rosiak seit Wochen zu schaffen. (Archiv

Stefan Fries

Ein Faserriss im Ellbogengelenk macht dem Langenfelder Dawid Rosiak seit Wochen zu schaffen. (Archiv

Langenfeld/Haan. Die Meisterschaft in der Handball-Verbandsliga hat sich genauso entwickelt, wie viele Kenner es prophezeit haben: Die SG Langenfeld und die DJK Unitas Haan machen das Rennen unter sich aus. Die Tabelle mit 10:0 Punkten für beide Teams bestätigt diese Einschätzung.

Die Favoriten an der Spitze, dann kommt eine Weile nichts Gleichwertiges. Umso größeres Gewicht erhält das erste von zwei Gipfeltreffen der Saison. Die SGL erwartet die Unitas (Samstag, 18.30 Uhr, KAG-Halle).

Kirchhoff gibt sich optimistisch

"Ich freue mich auf ein schönes Spiel und bin sehr zuversichtlich. Wir haben eine tolle Mannschaft, wir sind Favorit", gibt sich SGL-Trainer Heino Kirchhoff betont optimistisch. In den vergangenen Spielen hat sich die Abwehr stabilisiert, der Angriff glänzt vor allem bei Tempovorstößen. Kreisläufer Andreas Nelte ist ebenso wie Abwehrchef Fabian Düllberg in seine wichtige Position hineingewachsen.

Aber auch die Ausgeglichenheit des Aufgebots erweist sich als Vorteil, da 60 Minuten mit hohem Tempo gespielt werden kann. Bei den Torhütern hat der Trainer die Qual der Wahl zwischen Kottwitz, Hanke, dem aus der Zweiten aufgerückten Wansing und dem 17-jährigen Bremer.

"Bei allen Vier hat es starke Leistungen, aber auch Schwächen gegeben", sagt Kirchhoff, der um den Einsatz von Dawid Rosiak bangt, der seit Wochen an einem Faserriss am Ellbogengelenk laboriert.

Punktgleich mit je 10:0 Zählern rangieren die SGL (169:121 Tore) und Haan (179:141) an der Spitze.

Das Hinspiel gewann Unitas 33:24, in der Rückrunde siegte Langenfeld 35:29.

Und schließlich: Die SGL hat in der vorigen Saison kein Heimspiel verloren. Ende April wurde Haan mit 35:29 bezwungen. Unitas-Trainer Jürgen Tiedermann bemüht sich vor dem schon langsam als Klassiker geltenden Spitzenduell mit Langenfeld um demonstrative Gelassenheit.

"Das Team von Heino Kirchhoff ist in der Breite besser besetzt. Wir haben aber trotzdem ganz klar eine Chance, die Punkte mit nach Haan zu nehmen."

Tiedermann sieht die SGL als Aufstiegsanwärter Nummer eins

Allerdings bezeichnet der Haaner Trainer die SG Langenfeld als "Aufstiegsanwärter Nummer eins". Extra Motivation von außen muss Tiedermann vor dieser Begegnung mit dem langjährigen Aufstiegskonkurrenten in seine Mannschaft garantiert nicht hineinpumpen.

Der Trainer ordnet allerdings die Bedeutung des Spiels in dieser frühen Phase der Saison nicht zu hoch ein: "Entschieden wird die Aufstiegsfrage sicher nicht in dieser Begegnung. Unterm Strich wird vielmehr zählen, wer bei den vermeintlich leichteren Aufgaben Punkte liegen lässt."

Im Haaner Kader steht jetzt auch der Ex-Wülfrather Marco Krohm. Er soll besonders die Deckung verstärken. Auch Max Blau soll nun fest im Aufgebot der Unitas-Ersten stehen und vorerst nicht mehr für die zweite Mannschaft auflaufen.

Für das Spiel gegen Langenfeld hilft aus der Reserve außerdem noch Christian Mohaupt aus. Denn mit David Horscht, André Schmalbuch und Marcel Billen fehlen weiterhin drei Spieler.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer