Im Rennen um den Aufstieg in die Oberliga müssen Langenfeld, Mettmann und Haan unbedingt gewinnen.

Martin Paukert (r.) von ME-Sport ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen. (Archiv
Martin Paukert (r.) von ME-Sport ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen. (Archiv

Martin Paukert (r.) von ME-Sport ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen. (Archiv

Simone Bahrmann

Martin Paukert (r.) von ME-Sport ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen. (Archiv

Langenfeld/Mettmann/Haan. Nach der Karnevalspause geht es für die drei Spitzenteams der Handball-Verbandsliga (Gruppe 2) am Samstag wieder um wichtige Punkte für den ersehnten Aufstieg in die Oberliga.

"Ich glaube, die Pause hat jedem Spieler gut getan. Wir haben erst am Dienstag wieder mit dem Training begonnen", sagt Heino Kirchhoff, Trainer des Spitzenreiters SG Langenfeld.

Zehn Spiele stehen in den kommenden drei Monaten noch an, darunter die entscheidenden gegen Mettmann-Sport (13. März) und Unitas Haan (24.April). Der Vorteil der Langenfelder: Sie haben noch sechsmal Heimrecht, auch gegen die beiden Verfolger.

Die Partie gegen die TGCronenberg kann da nur eine Zwischenstation sein (Samstag, 18.15 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium). Kirchhoff glaubt aber nicht, dass sich die Cronenberger nochmal so überrollen lassen, wie im Hinspiel, als die SGL 32:16 gewann. Dass sie den in allen bisherigen Heimspielen unbesiegten Langenfeldern jedoch ein Bein stellen können, ist unwahrscheinlich.

Der SGL-Trainer kann aus dem Vollen schöpfen, da nach langer Verletzungspause auch Kai Wille wieder dabei ist. Kreisläufer Daniel Intfeld, der zwei Wochen nicht trainieren konnte, spielt zunächst in der Zweiten. Mit Manuel Daun und Tobias Justen stehen zwei starke Leute am Kreis zur Verfügung.

Gegen den Tabellenletzten Süchteln muss ME-Sport einfach gewinnen

1. SG Langenfeld 28:4 Punkte (+144 Tore)

2. Mettmann-Sport 27:5 (+106)

3.Unitas Haan 27:5 (+83)

TG Cronenberg (8.) - SG Langenfeld 16:32, ASV Süchteln (14.) - Mettmann-Sport 25:32, HSG Rade./Herbeck (5.) - Unitas Haan 35:35

Alle "eigentlich", "normalerweise" und "der Papierform nach" sind für Mettmann-Sport vollkommen egal. Denn ein Ausrutscher, egal gegen wen, könnte frühzeitig den Traum von der Rückkehr in die Oberliga platzen lassen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist auch das Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenletzten ASV Süchteln für Trainer Markus Neusser ein Spiel wie jedes andere. Doch Tiefstapeln ist nicht Neussers Ding: "Wir müssen dieses Spiel zu Hause gewinnen, da geht kein Weg dran vorbei."

Sicher sei Süchteln keine Mannschaft, die man "eben mal so wegwische", der Sieg aber eine Pflichtaufgabe. "Wir müssen überhaupt nicht jedes Spiel mit 15 Toren gewinnen, um von einem guten Spiel reden zu können. Zwei Punkte genügen erst einmal."

Im Mettmanner Kader ist mit der Rückkehr von Martin Paukert, der zuletzt sowohl in der 1.als auch in der 2. Mannschaft einen starken Eindruck hinterließ, Entspannung eingekehrt, auch wenn noch Maik Schneider, Peter Weiß und Torhüter Markus Ordon fehlen.

Trainer Neusser spricht da nach den Mangelerfahrungen der vergangenen Wochen schon von "fast komplett". Bis der Kader ganz komplett ist, werden aber noch einige Wochen vergehen.

Unitas Haan will bis zu den Osterferien keinen Punkt abgeben

Mit viel Respekt erwartet Unitas Haan die HSG Radevormwald/Herbeck (Samstag, 19.30 Uhr, Adlerstraße). Denn die HSG zählt zur Verfolgergruppe des Spitzentrios und gehört zu den stärkeren Verbandsliga-Mannschaften.

Haans Trainer Jürgen Tiedermann kennt den Radevormwalder Trainer Guido Hugo aus der eigenen aktiven Zeit noch sehr gut und schätzt das Team als sehr gefährlich ein: "Die Mannschaft hatte in den vergangenen Monaten viel Verletzungspech, ist aber immer ein unangenehm zu spielender Gegner, der nie aufgibt und uns garantiert alles abverlangen wird."

Ganz besonders warnt Tiedermann vor dem HSG-Torjäger Alexander Zapf, der seiner Meinung nach kaum auszuschalten ist.

Bei Haans eigenem Personal ergeben sich wieder einmal neue Probleme, da nun André Schmalbuch nach einem Arbeitsunfall ausfällt. Doch der Unitas-Trainer glaubt, dass für den Rest der Mannschaft nach der "dürftigen Leistung in Süchteln" - einem mühsamen 35:33-Sieg gegen den Tabellenletzten - klar sei, dass jeder "Vollgas geben muss".

Mit Blick auf die Tabellensituation steckt Tiedermann klar den Weg für sein Team ab: "Einen Ausrutscher dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Unser kurzfristiges Ziel lautet, bis zu den Osterferien keinen Punkt mehr abzugeben."

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