Mit 32:24 siegt Haan/Hilden gegen den Kreisrivalen Niederbergischer HC. TBW gewinnt 24:20.

Nicht aufhalten ließen sich die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT.
Nicht aufhalten ließen sich die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT.

Nicht aufhalten ließen sich die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT.

Stefan Fries

Nicht aufhalten ließen sich die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT.

Kreis Mettmann. Vor einigen Wochen schienen zwischen beiden Teams noch Welten zu liegen. Während SG Unitas Haan/Hildener AT mitten Abstiegskampf steckte, peilte der Niederbergische HC auf dem vierten Rang die Spitzenplätze an. In der Verbandsliga trafen sich beide Teams jetzt zum Kreisderby.

Die SG rückte nach dem 32:24 (13:11)-Sieg jetzt mit 17:19 Zählern bis auf einen Punkt an ihre Kontrahentinnen heran. „Wir werfen jetzt wieder öfters aufs Tor und treffen dementsprechend öfter“, erklärte Spielertrainerin Steffi Stemmler nach der Partie ihre einfache Formel.

NHC-Coach Tim Isenburg verzweifelt auf der Bank

Im ersten Durchgang konnte ihre Mannschaft die NHC-Damen beim 5:4 und 9:6 (20.) nicht abschütteln und ging mit einer knappen 13:11-Führung in die Kabine. „Da war ich noch zuversichtlich und habe versucht, meine Damen zu motivieren“, glaubte NHC-Coach Tim Isenburg noch an einen Erfolg wie im Hinspiel.

Doch die Stemmler-Sieben überrollte die Blau-Gelben mit einem Blitzstart und erhöhte in den ersten Minuten der zweiten Hälfte auf 16:11 und rief das unter dem Ex-Trainer Holger Kasprowicz nicht abgerufene Potenzial ab, was in der Truppe steckt. Mit einfachen und schnellen Toren ließen sie den auf der Bank ratlos wirkenden Isenburg, der seine Nebenleute fragte, was hier gerade passiere, verzweifeln. So enttäuscht war er mit der Wurfausbeute seiner Damen.

Stemmler gab ihren Schützlingen zur Belohnung eine Woche frei, bevor es in die Vorbereitungen auf die letzten vier Spiele geht. Der NHC macht nur über Ostern Pause. Sonst will Isenburg durchtrainieren und wieder siegen.

„Das haben die Mädels ganz toll gemacht“, zeigte sich Trainer Rudi Lichius nach dem 24:20 (14:6)-Erfolg der Wülfrather Oberligadamen beim heimstarken TV Aldekerk begeistert.

„Wir haben die taktischen Vorgaben umgesetzt und in der ersten Hälfte einen schön anzusehenden Hochgeschwindigkeitshandball gespielt“, so der Coach weiter, dessen Team in der zweiten Halbzeit zwar dem Kräfteverschleiß Tribut zollen musste, aber bereits zur Pause den Grundstein für den Erfolg legen konnte. Gestützt auf eine stabile Deckung, hinter der mit Angela Krause eine überragende Torfrau agierte, zogen die Gäste frühzeitig auf 4:1 (6.) davon und gewannen zusehends an Sicherheit.

Auf jede taktische Umstellung des Gegners hatten die Gäste mit der wurfstarken Krissi Meyer, der pfiffigen Jule Steinhausen oder der kampfstarken Michi Röhrig die passende Antwort und zogen über 8:3 (16.) bereits zur Pause entscheidend davon.

Im zweiten Spielabschnitt ließen dann allerdings die Kräfte nach, so dass die Grenzländerinnen beim Stande von 16:20 (52.) und doppelter Überzahl sogar noch einmal Hoffnung schöpfen durften. Aber ein von Jule Steinhausen verwandelter Tempogegenstoß machte auch dies letzte Hoffnung zunichte und bescherte dem Turnerbund einen völlig verdienten Auswärtssieg.

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