Auch wenn sie erst nächste Woche aufeinander treffen, belauern sich die SG Langenfeld und Mettmann-Sport schon. Beide müssen auswärts antreten.

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Mettmanns Jens Fischer setzt sich hier im Spiel gegen Aufderhöhe am gegnerischen Kreis durch. Mit dem torgefährlichen Mittelmann kam mehr Sicherheit in das Mettmanner Spiel.

Mettmanns Jens Fischer setzt sich hier im Spiel gegen Aufderhöhe am gegnerischen Kreis durch. Mit dem torgefährlichen Mittelmann kam mehr Sicherheit in das Mettmanner Spiel.

Simone Bahrmann

Mettmanns Jens Fischer setzt sich hier im Spiel gegen Aufderhöhe am gegnerischen Kreis durch. Mit dem torgefährlichen Mittelmann kam mehr Sicherheit in das Mettmanner Spiel.

Kreis Mettmann. An der Spitze der Handball-Verbandsliga-Gruppe 2 wird es langsam richtig interessant. Mettmann-Sport lauert hinter Spitzenreiter Langenfeld. Doch während sich der verlustpunktfreie Tabellenführer am Samstag beim punktlosen Schlusslicht Dümpten eines Sieges relativ sicher sein kann, steht ME-Sport bei der HSG Radevormwald/Herbeck vor einem der schwersten Auswärtsspiele (beide Spiele Samstag, 18 Uhr). Nur mit einem Sieg könnten die Mettmanner in der nächsten Woche im direkten Vergleich mit Langenfeld vielleicht sogar selbst an die Spitze klettern.

SGL will gegen den Tabellenletzten nicht dumm aus der Wäsche schauen

"Wir schauen schon mit viel Interesse auf die Mettmanner in Radevormwald", gibt Langenfelds Abteilungsleiter Klaus Majeres zu. Die eigene Aufgabe in Dümpten beurteilt er ganz realistisch: "10:0 Punkte bei uns, 0:10 Punkte bei Dümpten - was sollen wir da schon sagen? Natürlich sind wir der hohe Favorit. Aber wenn wir verlieren, schauen wir umso blöder aus der Wäsche." Also müssten sich die Spieler bei aller Vorfreude auf das große Derby gegen Mettmann jetzt erst einmal auf die Aufgabe in Dümpten konzentrieren.

Trainer Heino Kirchhoff, der beruflich verhindert ist, wird dabei von Co-Trainer Kai Wille am Spielfeldrand vertreten. Ob dieser sich selbst auch als Spieler einsetzen wird, sei laut Majeres genauso vom Spielverlauf abhängig, wie die Frage, ob es sich Langenfeld leisten kann, angeschlagene Spieler wie Dennis Werkmeister, Bastian Plaskocinski und Matthias Herff mit Blick auf das Spiel in Mettmann gegen Dümpten zu schonen.

ME-Sport-Trainer Neusser lobt die positive Entwicklung seines Teams

Von der Idee, Spieler schonen zu können, ist Mettmanns Trainer Markus Neusser vor der Aufgabe in Radevormwald sehr weit entfernt. "Rade ist eine super heimstarke Mannschaft. Da hängen die Trauben ganz hoch. Ich bin sicher, dass das eine der höchsten Auswärtshürden für uns ist", sagt Neusser.

Doch nach der klasse Vorstellung in der Vorwoche seiner Mannschaft, als sie Dümpten mit 41:18 eine wahre Lehrstunde erteilte, hofft der Mettmanner Trainer, dass seine Spieler mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Insgesamt sieht er nach dem Abstieg aus der Oberliga und der Neuformierung der Mannschaft eine sehr positive Entwicklung: "Die Mannschaft ist einfach stärker geworden und gereift. Jetzt findet sie auch in schwierigen Phasen wieder den Weg zurück zu unserem Spiel."

Froh ist Neusser, dass rechtzeitig zu dem schweren Programm der nächsten beiden Wochenenden Felix Möller und Patrik Osterc aus dem Lazarett in den aktiven Kader zurückgekehrt sind. So gibt sich der Mettmanner Trainer kämpferisch: "Wir wollen Rade schlagen und dann gegen die SG Langenfeld Tabellenführer werden."

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