Am Samstag erwartet der Tabellenvierte den unangefochtenen Ersten der Gruppe 1.

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Sven Esser gibt sich kämpferisch: Ratingens Trainer will im Spiel der beiden Oberliga-Absteiger einen Sieg erringen. (Archiv

Sven Esser gibt sich kämpferisch: Ratingens Trainer will im Spiel der beiden Oberliga-Absteiger einen Sieg erringen. (Archiv

Pierre-Claude Hohn

Sven Esser gibt sich kämpferisch: Ratingens Trainer will im Spiel der beiden Oberliga-Absteiger einen Sieg erringen. (Archiv

Ratingen. Im Blickpunkt des 10.Spieltages der Handball-Verbandsliga-Gruppe 1 steht am Samstag das Duell der beiden Oberligaabsteiger TV Ratingen und MTV Rheinwacht Dinslaken (18 Uhr, Ratingen, Europaring). Während die Dinslakener souverän die Tabelle anführen (17:1 Punkte), musste der TV Ratingen erst seine Auswärtsschwäche überwinden und sich auf Platz vier vorarbeitet (11:7 Punkte).

Das Dinslakener Spiel steht und fällt nach wie vor mit dem Spielertrainer Marius Timofte. Gefürchtet wird der Spielmacher vor allem wegen seiner Torgefährlichkeit. Mit weniger als zehn Treffern geht Timofte selten aus der Halle. Zudem spielen sich immer wieder junge Talente in den Vordergrund, wie zum Beispiel Sebastian Brandscheid, der als Linksaußen auch für zehn Tore gut ist. Zuletzt haben die Dinslakener im Spitzenspiel dem Tabellendritten TV Vorst beim 32:27-Sieg kaum eine Chance gelassen. Und auch der TV Ratingen geht als Außenseiter in die Partie.

Immerhin verfügt Ratingen über den erfolgreichsten Angriff

Allerdings hat der TVR durchaus Chancen. Immerhin stellt er den erfolgreichsten Angriff in dieser Verbandsliga-Gruppe (275 Tore). Allerdings treffen die Ratinger auch auf die beste Abwehr. "Wir wollen unbedingt die erste Mannschaft sein, die Dinslaken schlägt", betont Ratingens Trainer Sven Esser. "Zudem wollen wir unseren Heimnimbus wahren, und auch nach dem Dinslakenspiel zuhause weiter ungeschlagen sein."

Für den TV Ratingen spricht ferner, dass die Mannschaft sich von Spiel zu Spiel stabilisiert hat. Auch Raoul Langenmayr, der zuletzt zehn Tore warf, kommt seiner Bestform immer näher. Das gilt auch für den Außenspieler Max Beckmann und Rückraumwerfer Björn Jochems, die beide zuletzt sehr torgefährlich auftrumpften. "Wenn die Abwehr über 60 Minuten sicher steht, dann haben wir eine gute Chance", sagt Esser.

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