Die Langenfelder führen die Tabelle vor den beiden Kreisrivalen aus Lintorf und Haan an.

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Weiterhin passen muss Langenfelds Fabian Düllberg (l.). Archiv

Weiterhin passen muss Langenfelds Fabian Düllberg (l.). Archiv

Dirk Thomé

Weiterhin passen muss Langenfelds Fabian Düllberg (l.). Archiv

Kreis Mettmann. Nach vierwöchiger Pause setzt die SG Langenfeld die Meisterschaft in der Handball-Verbandsliga fort. Zwei Spiele der ersten Serie stehen noch auf dem Programm: an diesem Samstag, 18.45 Uhr, gegen den Kettwiger TV, eine Woche später, erneut vor den eigenen Fans, gegen den TSV Aufderhöhe.

Beide Aufgaben sind lösbar, und genau das erwartet Heino Kirchhoff: „Wir wollen unsere bisher erfolgreiche Serie fortsetzen“, heißt die Devise für Trainer und Mannschaft. Den ersten kleinen Fleck erhielt die bis dahin weiße Weste durch das 20:20 in Ohligs, als in den letzten Minuten ein Fünf-Tore-Vorsprung verspielt wurde.

Gäste nehmen einen Trainerwechsel vor

Kirchhoff erwartet gegen den Zehnten aus Essen (7:13 Punkte) ungeachtet der Favoritenrolle seines Teams ein „munteres Spiel“. Die Gäste sollten durch einen Trainerwechsel motiviert sein, zudem machen sie es ihren Gegnern mit einer sehr offensiven Deckung nicht leicht. Ein gutes Mittel, sie auszuhebeln, sind schnelle Gegenangriffe, durch die im Pokalfinale vor einer Woche gegen die HSG Rade/Herbeck in der zweiten Halbzeit zahlreiche Tore erzielt wurden.

Zwei Leistungsträger der SGL werden jedoch fehlen. Torwart Tobias Kottwitz zog sich bei einer Abwehraktion gegen Rade eine Knieverletzung zu, die nur langsam abklingt. Er wird mit Sicherheit nicht dabei sein, und auch Fabian Düllberg fehlt noch immer. Der beste Torschütze des Spitzenreiters hat sich zwar keine Sprengung des Schultereckgelenkes zugezogen, wie eine Kernspintomographie ergab. Dennoch wird sich seine Hoffnung, endlich wieder spielen zu können, nicht erfüllen.

Schließlich steht hinter Sven Kniesche (Margen-Darm-Infekt in dieser Woche) ein Fragezeichen. Für Kottwitz wird Christian Wansing neben Tobias Hanke im Tor stehen, an nahezu gleichwertigen Feldspielern herrscht kein Mangel. Kein Zufall, dass bis auf Christian Majeres alle anderen elf Feldspieler am hohen 38:21-Pokalsieg beteiligt waren.

Sechs Erfolge nacheinander sorgen für Selbstbewusstsein

Der TuS Lintorf will nichts anderes als einen Sieg gegen den TV Angermund feiern (Samstag, 18 Uhr). Der Tabellenzweite kann eine Erfolgsserie von sechs Spielen aufweisen. Dementsprechend selbstbewusst sind auch die Aussagen. „Wir erwarten ganz klar einen Sieg gegen Angermund. Man darf aber nicht vergessen, dass es ein Derby ist, und die haben ja meistens andere Gesetze“, so Coach Lars Biermann.

Ein Heimerfolg wäre auch wichtig, um dem Ligaprimus weiterhin dicht auf den Fersen zu bleiben. Falls die Lintorfer das Nachholspiel gegen Unitas Haan am 25. Januar gewinnen, ist es lediglich ein Punkt, der die beiden Teams voneinander trennt.

„Es ist natürlich schön zu sehen, dass auch Langenfeld Federn lässt, aber wir müssen ja selber erstmal gewinnen. Unser Fokus liegt vor allen Dingen auf unseren Spielen“, sagt Biermann. Er kann auch auf fast alle Akteure zurückgreifen. Nur Sören Seidler wird nach längerer Verletzungspause nicht voll zum Einsatz kommen.

Mit dem neuen Coach Jörg Müller will Unitas Haan die Aufstiegschancen wahren, denn auch der zweite Platz könnte dafür reichen. „Dieser Rang bleibt das Ziel. Denn auch der Vizemeister kann in die Aufstiegsrelegation kommen“, sagt Vorsitzender Martin Blau. Dafür brauchen die Haaner einen Sieg beim LTV Wuppertal (Sonntag, 17.30 Uhr).

Zwar hat die Mannschaft von Coach Müller ein Spiel weniger als Lintorf absolviert, muss jedoch einen Vier-Punkte-Rückstand wettmachen. Falls das Auswärtsspiel an diesem Wochenende nicht erfolgreich gestaltet wird, könnte sie sogar auf den fünften Rang zurückfallen.

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