In einem besseren Trainingsspiel gewinnt Mettmann gegen total überforderte Gäste mit 44:25 (21:10).

wza_1500x795_634162.jpeg
Jens Fischer (Mitte) spielte teilweise mit der Süchtelner Abwehr Katz und Maus und erzielte dabei elf Tore.

Jens Fischer (Mitte) spielte teilweise mit der Süchtelner Abwehr Katz und Maus und erzielte dabei elf Tore.

Simone Bahrmann

Jens Fischer (Mitte) spielte teilweise mit der Süchtelner Abwehr Katz und Maus und erzielte dabei elf Tore.

Mettmann. Das Heimspiel gegen den völlig überforderten Tabellenletzten der Handball-Verbandsliga-Gruppe 2, ASV Süchteln, geriet für Mettmann-Sport nach nervösem Beginn zu einem besseren Trainingsspiel. Mettmanns Trainer Markus Neusser war zufrieden, dass seine Mannschaft das Spiel bis zum Ende engagiert durchgezogen hatte und so 44:25 (21:10) gewann. 25 Gegentore waren ihm etwas zu viel, was ihn aber in keiner Weise ärgerte: "Es ist doch klar, dass man in so einem Spiel nachlässt."

Mettmann-Sport hätte tatsächlich noch um einige Prozent mehr nachlassen können, ohne in Gefahr zu geraten. Aufsteiger Süchteln war einfach zu schwach und gehört mit so einer Leistung definitiv nicht in die Verbandsliga. Von der Tribüne gab es immer wieder Zwischenrufe wie "langweilig" oder "aufhören". Was sich allerdings nicht auf die Mettmanner Spieler beziehen konnte, die sichtlich Spaß am Spiel mit dem Gegner bekamen. Jens Fischer tanzte die Abwehrspieler wie Fahnenstangen aus, Christian Klein machte mit den Süchtelner Torleuten beim Siebenmeter, was er wollte, und Nachwuchsspieler Sascha Korth holte sich Selbstvertrauen beim Sprungwurf aus der Distanz.

Nach einer Viertelstunde führte Mettmann bereits 9:3. Nach 25 Minuten traf Fischer per Gegenstoß zur ersten Zehn-Tore-Führung (17:7). Und auch nach der Pause ließ Mettmann keinen Moment Hoffnung bei den Gästen aus Süchteln aufkommen. In der 35. Minute brachte Klein die Gastgeber erstmals mit 15 Toren in Führung (26:11).

Markus Neusser nutzte die Gelegenheit, um munter durchzuwechseln, allen Spielern Anteile und seinen Stammspielern etwas Ruhe zu gönnen. "Der Gegner war in seinen Mitteln schon streng limitiert", drückte es Mettmanns Trainer schon sehr freundlich aus. "Wir haben gerade in der Anfangsphase sehr gut gedeckt und Süchteln direkt gezeigt, dass es hier nichts zu holen gibt.

Hinzen, Sippli - Fischer (11/1), Klein (10/7), Möller (2), Korth (6), Paukert, Wittgens (1), Späth (4), Vogt (6), Schirweit, Werner (2), Osterc (2)

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer