Nach dem 38:29-Erfolg gegen Ohligs muss Haan befürchten, dass ihm eventuell ein weiterer Spieler verletzt ausfällt.

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Martin Panthel ist für die Unitas schwer zu ersetzen. Jetzt muss er sich erneut einer Knieuntersuchung unterziehen.

Martin Panthel ist für die Unitas schwer zu ersetzen. Jetzt muss er sich erneut einer Knieuntersuchung unterziehen.

Archiv Stefan Fries

Martin Panthel ist für die Unitas schwer zu ersetzen. Jetzt muss er sich erneut einer Knieuntersuchung unterziehen.

Haan/ Erkrath. Handball-Verbandsligist Unitas Haan hat gegen den TV Ohligs einmal mehr bewiesen, dass er trotz seines Minikaders in der Lage ist, in der zweiten Halbzeit noch eine ordentliche Schippe drauf zu legen. Bei ihrem 38:29 (18:17)-Sieg machten die Haaner erst in den zweiten 30 Minuten den Sack zu.

"Wir haben uns in der ersten Hälfte nicht besonders clever verkauft, wenn es da auch einige seltsame Schiedsrichterentscheidungen gab", kommentierte Trainer Jürgen Tiedermann. Damit spielte er auf die vier Zeitstrafen an, die seine Mannschaft in der ersten Hälfte kassierte.

In der zweiten folgten fünf weitere, aber im Gegensatz zum ersten Durchgang stand nun die Haaner Abwehr. So kam Ohligs nach dem Treffer zum 19:18 eine gute Viertelstunde nur noch zu drei Toren und Haan setzte sich auf 29:21 ab.

"Wir sind über den Kampf ins Spiel gekommen", stellte Tiedermann fest und lobte seinen Restkader für seinen Einsatz. Hinter der Bank saßen wohl noch Spieler der zweiten Mannschaft, um auszuhelfen. Doch Tiedermann kann sie nur im äußersten Notfall einsetzen, da sich nach dem Willen der Abteilungsleitung keiner aus der Zweiten in der Ersten festspielen soll. "Hätte ich heute einen Spieler eingesetzt, könnte ich beim nächsten Spiel nicht mehr auf ihn zurückgreifen. Und wer weiß, wie es dann aussieht."

Diese Befürchtungen kommen nicht von ungefähr: Nicht nur, dass der Unitas-Trainer in den nächsten Wochen mit keiner Besserung der Personalsituation rechnen kann - jetzt muss sich auch Martin Panthel erneut am Knie untersuchen lassen, da seine Probleme größer geworden sind, was Tiedermann schon etwas verzweifeln lässt: "Dass Martin auch noch ausfällt, möchte ich mir gar nicht vorstellen."

Unitas: Grünwald, Goeken - A.Schmalbuch (5), M. Panthel (7), Greve, Ph. Schmalbuch (6), St. Panthel (2), Goldau (1/ 1), Kreisköther (3), Ramhofer(3/3)

TuS Jurisic - Löring (7/ 4), Hasan-Zada (6), Bosnjak (4), Tietje (4), Garschagen (4), Hänning (2), Töller (2), Frank (2), Dymek (1), Meusel (1), Stürmer

Nach drei Niederlagen in Folge gelang den Handballern des TuS Erkrath mit dem 33:29 (14:12) beim ASV Süchteln endlich wieder ein doppelter Punktgewinn, der den Verbandsligisten mit nunmehr 6:8 Punkten in sicherere Gefilde klettern lässt. Dabei hatten die Gäste in der Anfangsphase große Probleme mit den flinken Gastgebern.

Erst nach dem 8:11-Rückstand (20.) stabilisierte sich die Abwehr, hinter der sich Torhüter Josip Jurisic als Fels in der Brandung erwies. An den Klasseparaden ihres Keepers richteten sich die Erkrather auf und wandelten den Rückstand bereits zur Pause in eine knappe Führung.

Im zweiten Spielabschnitt schien dann alles zu Gunsten der Erkrather zu laufen, die beim 20:15 (38.) bereits beide Punkte fest gebucht zu haben schienen. Aber Süchteln gab nicht auf und konnte gegen zu lässig agierende Erkrather beim 22:22 (44.) sogar noch einmal ausgleichen, ehe der TuS mit seinem deutlich wurfstärkeren Rückraum das Tempo noch einmal anzog und sich über 27:25 (52.) bis zum Endstand absetzte.

"Wir haben hier zwei wichtige Punkte geholt und uns als Team präsentiert", sagte TuS-Trainer Dragan Juricev. "Wenn es uns nun gelingt, die nächsten sehr schweren Spiele gegen Radevormwald und Mettmann erfolgreich zu gestalten, sind wir wieder in einer guten Position."

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