Haan fühlt sich bei der Niederlage in Wermelskirchen von den Unparteiischen benachteiligt.

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Trotz der acht Tore von Moritz Blau verlor die Unitas .

Trotz der acht Tore von Moritz Blau verlor die Unitas .

Dirk Thomé

Trotz der acht Tore von Moritz Blau verlor die Unitas .

Haan/Ratingen. Stinksauer auf die Schiedsrichter war der Trainer von Handball-Verbandsligist Unitas Haan, Jürgen Tiedermann, nach der 33:35 (15:18)-Niederlage beim HC Wermelskirchen. „Was die Kameraden in schwarz gepfiffen haben, ging gar nicht. Das waren zum Teil extreme Benachteiligungen.“ Ein Siebenmeter-Verhältnis von 8:1 vor der Pause sprach Bände. Hinzu kamen eine schlechte Abwehrleistung und das verspätete Eintreffen von David Horscht, der verschlafen hatte.

„Ich möchte aber auch die Vorstellung der Wermelskirchener nicht schmälern“, sagte Tiedermann. Die Gastgeber nutzten die Haaner Verunsicherung und boten eine starke kämpferische Leistung. „Das war ein unerfreulicher Ausflug ins Bergische. Ich hoffe, dass die Mannschaft am Donnerstag im Nachholspiel gegen Cronenberg eine Trotzrektion zeigt“, blickte Tiedermann schon voraus.

TV Ratingen schlägt Rade/Herbeck

Einen ebenso wichtigen wie überraschend klaren 36:25 (14:12)-Sieg feierte der TV Ratingen gegen die HSG Rade/Herbeck und verabschiedete sich damit erstmal aus den gefährdeten Regionen. Mit hohem Tempo und einer starken Abwehrleistung zeigten die Gastgeber den Bergischen, wer der Herr im Haus ist. Zwar verlief die Anfangsphase noch ausgeglichen, doch dann setzte sich der TVR auf 13:9 ab.

Nachdem der Vorsprung bis zur Pause etwas geschmolzen war (14:12), sorgten die Hausherren bis zur 45. Minute für klare Verhältnisse (24:16) und zogen sogar weiter davon (34:22). Klar, dass Trainer Sven Esser zufrieden war. „Die Mannschaft ist jetzt in der Verfassung, die wir uns schon früher gewünscht hätten. Nun müssen wir aber in den nächsten Spielen nachlegen.“

Während der TVR erstmals zuhause gewann, behielt der TuS Lintorf auch im fünften Heimspiel die Oberhand. 31:27 (16:15) hieß es am Ende gegen den LTV Wuppertal. Dabei ließen sich die Gastgeber auch nicht davon beirren, dass sie schlecht aus den Startlöchern kamen (6:9).

Nach einer Auszeit fanden die Hausherren in die Spur und glichen beim 10:10 erstmals aus. Hinten konnte sich der Tabellenzweite auf einen starken Torwart Sven Voigtländer verlassen. Vorne glänzte Martin Zündorf auf der für ihn ungewohnten rechten Seite. Sie waren zwei Garanten dafür, dass Lintorf im weiteren Verlauf nicht mehr in Rückstand geriet. Nachdem die Hausherren bereits zur Pause knapp vorne lagen, beherrschten sie die Gäste in der zweiten Halbzeit und kamen so zum doppelten Punktgewinn.

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