Handballer müssen Rückstand auf die Spitzenmannschaften wettmachen.

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Noch vor der Punktspielpause trennte sich die Unitas von Coach Jürgen Tiedermann. Archiv

Noch vor der Punktspielpause trennte sich die Unitas von Coach Jürgen Tiedermann. Archiv

Stefan Fries

Noch vor der Punktspielpause trennte sich die Unitas von Coach Jürgen Tiedermann. Archiv

Haan. Sieben Siege, lediglich zwei Niederlagen und somit sicher auf dem dritten Platz der Handball-Verbandsliga – so lautet die Bilanz der DJK Unitas Haan nach der Hinrunde der Saison 2010/2011. Im kommenden Jahr wirdtrotzdem ein neuer Trainer auf der Bank Platz nehmen. Jürgen Tiedermann ist nach sechs Jahren nicht mehr der Mann auf der Bank des Haaner Herrenteams.

„Nach einer so langen Zeit ist es im Sport üblich, auch mal eine Veränderung zu haben“, sagt der 2. Vorsitzende Günther Panthel. Eine langwierige Suche nach einem Nachfolger mussten die Fans nicht befürchten – in Person von Jörg Müller wurde schon ein neuer Coach vorgestellt.

Jörg Müller kommt aus Aufderhöhe

Müller betreute früher die Reserve des Bergischen HC und war zuletzt beim Ligakonkurrenten TSV Aufderhöhe beschäftigt, jedoch nur als Ersatz für den in der Hinrunde verhinderten Trainer, Gunnar Holz. Bei seinem Abschied kann Müller 13 Punkte und einen guten fünften Platz aufweisen. In Haan muss er jetzt beweisen, dass er ein Team zu konstant guten Leistungen bringen kann – das hat in der jüngsten Zeit ein wenig gefehlt.

Nach einem starken Saisonauftakt, der mit fünf Siegen in Folge untermauert wurde, musste man eine herbe Schlappe gegen den Ligaprimus aus Langenfeld einstecken. Danach gewann das Team zwar wieder die darauf folgenden zwei Spiele, die Dominanz war aber verschwunden. Gegen Wermelskirchen folgte dann sogar eine knappe 35:38-Niederlage.

Wiedergutmachung war aber in den letzten Spielen vor der Winterpause nicht möglich, da das Duell gegen Cronenberg und das Topspiel gegen Lintorf abgesagt werden mussten. Somit wartet 2011 ein voller Spielplan auf die Haaner, die dringend Punkte einfahren müssen, um nicht vollkommen den Anschluss an Lintorf und insbesondere Langenfeld zu verlieren. ck

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