Die Langenfelder wollen Erfolgs-Serie fortsetzen – Haan will endlich wieder siegen.

Handball-Oberliga
Hitzig ging es im Hinspiel zwischen der SG Langenfeld und Unitas Haan in der Oberliga zu.

Hitzig ging es im Hinspiel zwischen der SG Langenfeld und Unitas Haan in der Oberliga zu.

Olaf Staschik

Hitzig ging es im Hinspiel zwischen der SG Langenfeld und Unitas Haan in der Oberliga zu.

Haan. „Neues Spiel, neues Glück“ heißt die Devise von Unitas Haan zu Beginn des neuen Jahres. In der Handball-Oberliga-Hinrunde schaffte der Aufsteiger lediglich einen Sieg, sammelte ansonsten reihenweise Niederlagen. Zwölf stehen inzwischen zu Buche – für die erfolgsverwöhnten Haaner, die in der vergangenen Saison in der Verbandsliga ungeschlagen den Titelgewinn feierten, eine schwere Bürde.

Haan kommt motiviert aus der Trainingspause

Über Weihnachten gab es erst einmal zwei Wochen trainingsfrei. „Wir haben uns auch nicht getroffen, sondern komplett abgeschaltet. Es war für alle wichtig, in dieser Situation runterzufahren“, erklärt der neue Trainer Ronny Lasch. Nun wollen Coach und Mannschaft die Zeiger auf null stellen und die Rückrunde mit neuem Schwung angehen.

Unter ganz anderen Vorzeichen ist der heutige Gegner SG Langenfeld in die Weihnachtspause gegangen. Das Team von Leszek Hoft ist seit sechs Ligapartien ungeschlagen. Nach dem ungewöhnlich schwachen Saisonstart gelang der Langenfelder Mannschaft eine beachtliche Leistungssteigerung, die sie aus dem Tabellenkeller bis auf den sechsten Rang beförderte. Daran möchte das Team im neuen Jahr natürlich anknüpfen.

Für Hoft klingt dieses Vorhaben jedoch einfacher als es tatsächlich ist. Ihm kam nicht nur die zweiwöchige Handball-Pause ungelegen, sondern auch die späte Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs. Das Team arbeitet erst seit dem vergangenen Montag wieder mit dem Ball. „An dieser Tatsache können wir leider nichts ändern. Wir betreiben schließlich immer noch Amateursport. Da stehen um Weihnachten herum meistens andere Dinge im Vordergrund“, sagt der Coach. „Normalerweise brauchst du anderthalb Wochen um reinzukommen, jetzt müssen wir es eben etwas schneller schaffen“, sagt der Langenfelder Coach. „Wir müssen dieses Spiel gewinnen, egal wie.“ Denn Hofts Saisonziel ist Platz fünf.

Bei den Haanern begann die Vorbereitung auf das Derby und den harten Kampf um den Oberliga-Verbleib schon ein paar Tage eher als bei der SG Langenfeld – am 2. Januar. Samstag ging es zum Turnier nach Oberhausen, das die Haaner auf dem zweiten Platz abschlossen und dabei den Oberliga-Rivalen TV Jahn Hiesfeld deutlich schlugen. Einen Tag später folgte das Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten Neusser HV, das die Unitas lediglich mit 31:33 verlor.

Bergischer HC II – HG Remscheid , Sa. 18 Uhr

Unitas Haan – SG Langenfeld , Sa. 19 Uhr

DJK Adler Königshof – MTV Dinslaken, Sa. 19.30 Uhr

Borussia Mönchengladbach – TV Lobberich, Sa. 19.30 Uhr

TuSEM Essen II – ART Düsseldorf, So. 16.00 Uhr

Bergische Panther – TV Aldekerk, So. 17.30 Uhr

Für Ronny Lasch war das intensive Wochenende ein erfreulicher Auftakt im neuen Jahr. „Alle waren fit und haben befreit aufgespielt“, berichtet er. „Die Qualität für die Oberliga haben wir auf jeden Fall. Bislang konnten wir das nur noch nicht zeigen, das wissen wir selbst. Deshalb mussten wir verbal auch einiges einstecken. Natürlich kratzt das am Stolz – nicht nur bei mir, sondern auch bei den Spielern“, sagt der Coach.

In der Partie Samstagabend (19 Uhr, Adlerstraße) gegen die SG Langenfeld wollen die Haaner ihr Kämpferherz auspacken. Zumal dem Derby eine besondere Note anhaftet: Nicht nur Lasch, sondern auch Dawid Rosiak standen lange in Diensten des Lokalrivalen. Bereits im Hinspiel, das die Haaner 23:24 verloren, kochten zwischenzeitlich die Emotionen hoch.

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